Umfrage: Immer mehr Politiker verlieren Vertrauen in Wähler


Immer mehr Politiker verlieren das Vertrauen in die Wähler. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Umfrage des Gallup-Instituts.

So gaben über 74% der befragten Politiker an, sie würden sich von den Wählern nicht bis gar nicht mehr ernst genommen fühlen. Auch meinten 82%, die eigenen Wünsche und Bedürfnisse würden von den Wählern zumeist ignoriert werden. Knapp zwei Drittel der Politiker stimmte der Aussage zu, Wähler würden in erster Linie nur an sich selbst denken.

Die Meinungsforscher führen dies vor allem auf das letzte Wahlergebnis zurück: „Politiker fühlen sich zunehmend vor den Kopf gestoßen. Für ihre Arbeit erhalten sie nicht die Anerkennung, die ihnen nach ihrem Empfinden zusteht.“ Viele Politiker zweifeln daher an der Zuverlässigkeit der Wähler und fordern Reformen.

„Es geht nicht, dass man fünf Jahre lang Tag ein Tag aus im Parlament sitzt und dann einfach abgewählt werden kann, wenn die Wähler sich danach fühlen“, wird ein Teilnehmer zitiert.

„Viele Wähler glauben, sie können machen was sie wollen. Die interessiert doch schon lange nicht mehr, was wir denken“, meinte ein weiterer Befragter.

Die Forscher warnen nun, dass der wachsende Politikerfrust zu einer sinkenden Arbeitsmoral unter Politikern führen könnte: „Die Wähler müssen sich besser überlegen, bei wem sie ihr Kreuzerl machen.“ Nur so könne das Vertrauen der Politiker wiedergewonnen werden.

(Foto: Robert Brands)


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Lieschen Müller

Dem kann man doch einfach abhelfen. Wird nicht gerade über die Verlängerung der Legislatur diskutiert? Warum nicht gleich eine ordentliche Diktatur? Da kann man den Wähler gleich abschaffen und die Bevölkerung, wenn sie den Politikern nicht vertraut, mit drakonischen Strafen bei Laune halten. Die Presse ist ja so und so schon in den Händen der Parteien. Da fehlt dann nur noch der Zusammenschluss zu einer Einheitspartei und voila. Ausufernden Diäten und gut bezahlten Nebenjobs sind keine Grenzen durch den intoleranten Pöbel mehr gesetzt.

seveso

Um die Wahlbeteiligung wieder zu steigern, könnte optional auf dem Stimmzettel die Möglichkeit eingeräumt werden, eine Partei anzukreuzen, die man ganz sicher nicht will. Viele Wähler sind oft unschlüssig, wem sie ihre Stimme geben sollen, wissen aber oft viel deutlicher, welche sie nicht wollen. Die Zahlen werden dann gegengerechnet. Es ist dann natürlich möglich, dass eine oder alle Parteien mehr Minus- als Plus-Stimmen erhalten. In diesem Fall werden die Abgeordneten des Nationalrats durch eine ergänzende Gewinnmöglichkeiten unter den Verlierern beim Lotto “ 6 aus 45″ ermittelt.

Werner

Ich bin für leistungslohn für Politmarionetten! Haben diese Geisterkranken vergessen, von wem sie den Auftrag und das Geld haben (besser gesagt sich die Taschen vollstopfen)?
Man sollte diese korrupten Figuren mal wieder auf den teppich holen, abwählen, mit den gleichen Bezügen, wie sie uns in der Arbeitslosigkeit zumuten

courios

Wähler können schon lästig sein. Immer wollen sie Ergebnisse!
Die gibt’s aber nur am Sportplatz.
Dabei sollten sie bedenken daß gut Ding Zeit braucht!
Wir Politiker sind Tag und Nacht um das Wohlergehen unserer Nichtwähler bemüht und sie merken’s nicht!
Undankbares Pack, aber ehrlich doch!

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