In der SPÖ sind die Würfel gefallen. Die roten Spitzen beschlossen, Parteichef Andi Babler zwei Aufpasser zur Seite zu stellen, bis Markus Marterbauer übernehmen kann. Was das genau für Babler bedeutet, erklärt die Partei in einem internen Schreiben an alle Funktionäre.
INTERNES RUNDSCHREIBEN DER SPÖ BUNDESPARTEI
Freundschaft 🙂
Eines Vorweg: Unser Parteichef Andi macht seine Sache wirklich toll! Super, Andi! Der Kurs stimmt!
Wir alle in der Bundespartei sind wahnsinnig stolz auf ihn und seine Fortschritte. Er findet fast jeden Tag alleine ins Büro, sogar die Krawatte kann er sich schon selbst binden, und er hat eine lebhafte Fantasie. Letzte Woche hat er sich sogar die Reichensteuer und die Medienreform selbst aufgemalt.
Damit Andi diese tollen Erfolge weiterfeiern kann, stellen wir ihm ab sofort ein modernes, ressourcenorientiertes Umfeld zur Verfügung. Wir nennen es: Betreutes Vorsitzen.
Wir bitten alle Funktionär:innen um Mitarbeit, um den Andi nicht unnötig zu verwirren. Im Umgang mit dem Vorsitzenden sind ab sofort diese Regeln strikt einzuhalten:



Und jetzt wieder volle Kraft voraus! Wir brauchen eine Änderung der Presseförderung. Es kann nicht sein, daß wir irgendwelchen Schmierblättern Millionen Steuergelder hinten reinschieben, während allerorten gekürzt und gespart werden muß.
Sogar im Ö1, wo früher noch zwei, drei alte weiße Männer, die beinharte Kommunisten waren, gesessen haben mögen, sind heute bestenfalls noch ein paar schmollende grüne Bobos am Werk, kommt mir vor
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