Mit Reis in Berührung gekommen: Schramböck legt Laptop über Nacht in Wasser ein


Laptop im Wasser, daneben Schramböck
Florian Schrötter/BKA (M)

Das kann auch den Besten passieren! Digitalministerin Margarete Schramböck schüttete gestern versehentlich etwas Reis auf ihren Laptop. Um einen Totalschaden zu vermeiden, griff „Digital Naive“ Schramböck zu einem Lifehack, den nur waschechte Kenner der modernen Technik kennen: Sie legte ihr Gerät über Nacht in Wasser ein. 

WIEN – „Das ist der Übeltäter“, sagt Schramböck und zeigt auf eine Packung Jasminreis, die sie mit Tixo eingewickelt hat. „Sicherheitshalber“, lächelt sie. Gestern Abend stieß sie die Packung mit dem Ellenbogen um, dutzende Reiskörner kullerten über die Tastatur ihres geliebten Laptops.

Soforthilfe eingeleitet

Dann musste alles ganz schnell gehen. Schramböck besuchte sofort die Website „Wikihow Österreich“, die ihr Ministerium selbst entwickelt hat. „Aha, bei Kontakt mit Reis, Laptop über Nacht ins Wasser legen.“ Sie nimmt einen Kübel, füllt ihn mit Wasser und lässt ihren Laptop hineingleiten, während Luftblasen aufstiegen.

Die von Schramböck gestaltete Website gibt weitere praktische Tipps für den Alltag, wie sie stolz erzählt: „So ganz normale Sachen halt. Worauf man als Rucksacktourist in Afrikaland aufpassen muss. Wie man ein Feuerzeug mit einer Bierflasche anzündet. Oder wie man im Fall von Armut einen Bankomaten bedient.“

Worst Case

„Reis am Laptop, das ist natürlich der Worst Case für so einen ausgeflippten oberaffengeil-bombastischen Computer-Freak wie mich. Ach so, entschuldigen Sie die Jugendsprache, haha, aber so redet man halt im Internetz im sms.at-Chat.“ Schramböck zieht eine Packung Tic Tac aus ihrer Hosentasche und schüttelt sie, während sie einen Harlem Shake tanzt. „Kennen Sie schon Tic Tac? Das kommt vong Chinesien. Sheesh-ay-caramba!“

Keine Arbeit ohne Laptop

Für die Digitalministerin ist der Laptop das wichtigste Arbeitsgerät. „Dieses technisch vielseitige Wunderwerk ist aus meinem Alltag gar nicht mehr wegzudenken: Als Sonnenblende, Bierdeckel, oder als Untersetzer wenn ein Tisch wackelt. Moment.“ Schramböck steht auf und erschlägt eine Fliege mit ihrem iPad.

Heute früh ist es so weit. Ein Haustechniker überprüft Schramböcks Laptop, doch der lässt sich nicht anschalten. „Wahrscheinlich ist wie immer die Batterie leer, die hält ja nur einen Tag und dann muss man das Gerät ja leider wegschmeißen“, mutmaßt High-Tech-Expertin Schramböck nachdenklich. „Laden Sie den nie auf?“, fragt der Haustechniker entsetzt und zeigt ihr das Ladekabel. Schramböck lächelt. „Leider nein, das geht nicht, ich hab bei mir daheim noch keine so Stromlöcher in den Wänden.“ (Anm. d. Red.: Steckdosen). Laut Budget gibt Schramböck aktuell 4.900 Euro pro Woche für neue Laptops aus.

„Macht nichts, dann hol ich halt meinen Zweitlaptop“, lacht sie. „Der müsste irgendwo im Keller sein, ich hab gestern extra noch auf ‚Herunterfahren‘ geklickt.“

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Den Laptop schon in Wasser einlegen, aber das Wasser aufkochen bis der Reis weich ist. Den Laptop kann man dann zwar entsorgen, aber der Reis ist ja noch einwandfrei zum Verzehr geeignet.

Wenn der Herr Blümel diesen Trick nur gekannt hätte, die ganze Kinderwagengeschichte hätte nie passieren müssen !

Eben, warum fragt sie niemand?
Her mit ihrer Telefonnummer, wenn ich ein Laptop-Problem habe rufe ich sie sofort an🙈

Schramböck-Geheimtipp: Für Sofort-Problemlösung halten Sie 20 Liter Benzin und Streichhölzer bereit ! Schredder haben sich auch beretis bewährt !

Wieder was gelernt, Bankomat! Da kommt dann Geld raus? Ist das auch so eine Wirtschaftsbund-Sache?
Ich dachte immer man soll sich Eigentum kaufen, wenn man gefahr läuft unter die Armutsgrenze zu fallen…

Bearbeitet von kurti123

Frau Schramböck liest offenbar sehr aufmerksam die Beraterseiten im Kaufhaus Österreich. Da gibt es es viele wertvolle Tipps, wie zB „Schon wieder ein Hauferl vor der Türe – Onkel Sobi rät: nur keinen Ärger!“, oder „Dickpic versenden für Lulus, mit Tommi S“.

Onkel Sobi hätte halt mittlerweile a Elefantenhauferl verdient …

Soviel Scheisse hat gar nicht Platz in Ö.

So viel kann kein Elefant scheißen!

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