Grüne setzen sich durch: Österreich schickt Gürtelpool nach Moria


Gürtelpool
Hans Punz / APA / picturedesk.com

Die Grünen setzen sich endlich durch: Österreich lässt die Flüchtlinge in Moria nicht im Stich. Die Regierung hilft den Menschen im abgebrannten Lager schickt den nicht mehr gebrauchten Gürtelpool nach Lesbos.

WIEN / MORIA – „Hier geht es um den Anstand“, erklärt Vizekanzler Werner Kogler. „Ich habe zu Kurz gesagt: Wenn du hier nicht nachgibst, mein Lieber, dann werden wir das klipp und klar knallhart runterschlucken und weiter gusch sein.“ Noch diese Woche soll der Gürtelpool von Wien nach Moria übersiedeln. „Was die Leute dort jetzt brauchen, ist Wasser.“ Den Grünen geht die Hilfe jedoch nicht weit genug. Sie wollen in den nächsten Wochen auch eine Wasserrutsche gegen die ÖVP durchsetzen.

Kein Verständnis

Beim Koalitionspartner schluckt man den Aktionismus der Grünen runter, verstehen tut man ihn nicht. „Wozu die Aufregung? Eigentlich sind brennende Flüchtlingslager Teil des Koalitionsabkommen“, sagt Außenminister Alexander Schallenberg im ZiB-2-Interview und zeigt im Verhandlungspapier auf das Wort „Flüchtlinge“, die drei Rufzeichen und das Feuer-Emoji daneben. „Und jetzt entschuldigen Sie mich Herr Wolf, ich muss weg, Heil Satan!“ Schwefel umhüllt das ORF-Studio und trägt Schallenberg hinaus in die Mondnacht.

Kein Grund zur Panik

Gesundheitsminister Rudolf Anschober sieht wegen der Lage in Moria noch keinen Grund zur Panik: „Gestern brannten 390 Zelte, heute 440, morgen 500, wir haben da eine ganz normale Entwicklung, die von der WHO so vorhergesagt wurde.“

Er will die Situation jedenfalls weiterhin beobachten. Noch steht die Koalitionsampel auf hellgrün. „Sollte sich Kurz aber wie angedacht von Sozialhilfeempfängern eine Pyramide bauen lassen, werden wir rasch reagieren und die Ampel von hellgrün auf mittelhellgrün stellen.“

Pool-Effekt

Im Kanzleramt ist die Stimmung am Tiefpunkt. „Wir befürchten hier einen Pool-Effekt“, sagt Bundeskanzler Sebastian Kurz nachdenklich. „Wenn die Menschen im Orient die geilen Pool-Partys in Moria sehen, dann Gnade uns Gott, dann kommen sie sicher auch und bringen Freunde mit, ohne zu fragen ob das eh ok ist oder ob schon zu viele Leute auf der Party sind. So wie damals wie ich meinen 30er gefeiert hab, das war echt out of control, im ganzen Plachutta waren sicher zwölf Leute.“

Damit die Situation nicht endgültig eskaliert, ist Kurz persönlich in einem brennenden Dornbusch in Moria erschienen und hat alle Geflüchteten aufgefordert, das Lager auf keinen Fall zu verlassen.

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„… dann werden wir das klipp und klar knallhart runterschlucken und weiter gusch sein.“
Trifft es – leider – genau auf den Punkt

Was die Menschen in Moria jetzt brauchen ist eine seelische Stütze. Wir könnten Ihnen HC schicken, um ihnen zu zeigen das jeder (solange er Korrupt ist) es zu etwas bringen kann.

„Grüne setzen sich durch“ 😂😂😂😂😂

Endlich einmal wieder Satire

Alles sehr traurig, und dann macht auch noch der Außenminister, der ja gebildet zu sein scheint, auch noch mit – und mit welcher Begeisterung! Ist mir wirklich unverständlich…

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