Ein Frachter stellte sich gestern am Suezkanal quer und blockiert seither eine der wichtigsten Handelsrouten der Welt. Die Folge: Kilometerlanger Stau, der bereits bis zum Knoten Kaisermühlen zurückreicht. Pendler müssen mit massiven Verzögerungen rechnen.
SUEZ / WIEN – „Heast, wenn’s leicht geht, probier’s amoi mim Gaspedal du Schwindlicha“, schreit Familienvater Herwig L. aus dem Fenster seines Audi Q3. Vor ihm stehen bereits mehr als 20 riesige Containerschiffe, die kaum voran kommen. „I muass in zehn Minuten beim IKEA Nord sein, sunst kauft ma wer des Gartenmöbelset weg, des mei gschissane Ehe retten soll!“ Herwig hupt, blinkt mit der Lichthupe und fährt dem Frachter bis auf 3 cm auf, doch nix tut sich. „Rettungsgasse?! Fremdwort, oder?“


