Aufregung herrscht um einen vereitelten Anschlag, der das Volksstimmefest treffen sollte, denn die Betroffenen wurden nie gewarnt. Nun ist die Causa um eine Facette reicher: Der Verfassungsschutz warnte stattdessen den verdächtigen Neonazi und Ex-FPÖ-Politiker Rudolf P. – bei einem Anschlag am Volksstimmefest hätte er mit Linken in Kontakt kommen und dadurch in Verruf geraten können.
WIEN – „Sehr geehrter Herr mutmaßlicher Terrorist, lieber Rudi! Schon seit längerem beobachten wir deine Terrorvorbereitungen mit Genuss, jedoch müssen wir dir leider mitteilen, dass wir von einem Anschlag auf das Volksstimmefest dringend abraten“, heißt es in mehreren eingeschriebenen Briefen sowie einer persönlichen Videobotschaft von Innenminister Gerhard Karner.


