Deutschland kündigt Bau neuer Siedlungen in Tirol an


Die deutsche Bundesregierung kündigte heute den Bau neuer Siedlungen in Tirol an. Dieses Jahr noch sollen tausende deutsche Wohneinheiten auf österreichischem Gebiet entstehen, erklärte Angela Merkel auf einer Pressekonferenz.

„Dieser Bau ist notwendig, um den überhitzten deutschen Immobilienmarkt zu entlasten“, erklärte die deutsche Bundeskanzlerin weiter. So zahle man in einigen deutschen Städten teilweise bereits 20 Euro pro Quadratmeter, für Büros weit mehr.

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Kritik lässt Merkel dabei nicht gelten: „Kein Land der Erde lässt sich von anderen Staaten vorschreiben, wo es bauen und wo es nicht bauen darf.“

Als geeignetes Gebiet für den Bau habe man Kufstein gleich nach der deutschen Grenze auserkoren: „Das liegt so schön an der Autobahn und doch in den Bergen“, gerät die deutsche Bundeskanzlerin ins Schwärmen.

Die Einwohner Kufsteins hätten nun drei Tage Zeit, den Ort friedlich zu verlassen. „Ansonsten müssen wir davon ausgehen, dass unsere österreichischen Nachbarn kein Interesse an guten Beziehungen zu uns haben.“ Dann erst werde man das weitere Vorgehen überlegen.

Abwartend reagierte Bundeskanzler Werner Faymann auf die Ankündigung: „Natürlich legen wir wert auf gute Beziehungen. Aber warum gerade Kufstein? Ich mag Kufstein.“ Faymann schlägt stattdessen vor, Braunau in Oberösterreich den „deutschen Freunden“ zu überlassen: „Da gibt’s zwar keine Berge, aber dafür einen ganz tollen Fluss.“

Auch die ÖVP reagierte vorerst zurückhaltend. So rief Spindelegger in einer Aussendung die Bedeutung der deutschen Skigäste für den österreichischen Tourismus in Erinnerung: „Man darf hier also nicht unüberlegt provozieren.“ Stattdessen solle eine Taskforce eruieren, ob man Kufstein denn wirklich benötige.

(Foto: Martin Juen)


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AC58

Ich persönlich bin in diesem Fall für eine 2-Staaten-Regelung unter Aufsicht der UNO. Bedingung wäre für mich jedoch die Einhaltung der Grenzen VOR 1918. Nötigenfalls sollte eine 9m hohe Betonmauer errichtet werden auch auf die Gefahr hin, dass der Bayern-Streifen keinen eigenen Landzugang mehr hat und nur mehr über die Donau zu versorgen wäre. Österreich müsste sich im Gegenzug verbürgen, ausreichend Lebensmittellieferungen in die Enklave im Süden zuzulassen.

gg

Kufstein benötigen wir schon für deutsche Siedler, Telfs ist schon vergeben.

Frank Heinze

Der falsche Bezugsort. Tirol ist ja nicht besetzt von Deutschland, weil Österreich Deutschland angegriffen und dann den Krieg verloren hat. Man könnte schreiben: Polen kündigt Bau neuer Siedlungen in Ostpreussen an. Die polnische Regierung kündigte heute den Bau neuer Siedlungen in Ostpreussen an. Dieses Jahr noch sollen tausende Wohneinheiten auf dem ehemals deutschem Gebiet entstehen, erklärte Premierminister Donald Tusk auf einer Pressekonferenz. Kritik lässt er dabei nicht gelten: „Kein Land der Erde lässt sich von anderen Staaten vorschreiben, wo es bauen und wo es nicht bauen darf.“ Ostpreussen war ursprünglich deutsches Gebiet, wurde aber nach dem verlorenen Angriffskrieg Deutschlands von… Mehr »

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Ironie und Satire aus: http://derstandard.at/1999289?seite=2

:-)

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