Heute wird Martin Sellner aus Frankreich abgeschoben und zurück in seine Heimat remigriert. Der Identitären-Chef setzt damit seine beeindruckende Serie fort, die längst rekordverdächtig ist. Eine Leistung, die Würdigung verdient. Reicht es für den Eintrag ins Guinness-Buch der Rekorde? Bald werden wir es wissen. Denn die Tagespresse hat im Namen Sellners eine Aufnahme in das renommierte Buch der Rekorde beantragt.
Der am häufigsten abgeschobene Flüchtling der Welt kommt aus Österreich. Der junge, untersetzte, hochaggressive Mann mit einer Neigung zur verbalen und körperlichen Inkontinenz wuchs in Baden bei Wien auf. Schon früh geriet er auf die schiefe Bahn und beklebte Synagogen mit Hakenkreuzen.
Dass er es einmal ins Guinness Buch der Rekorde schaffen könnte, schien da noch undenkbar. Ein Umzug in eine Auszeit-WG in Wien war weitaus plausibler.
Der junge Mann rutschte durch das System und landete im Burschenschafter- und Bandenmilieu.
Er selbst gründete die „Identitären“, eine Jugendbande bestehend aus zumeist jungen, aggressiven Männern, die ihre Gewaltfantasien in der Vergangenheit zuhauf auf die Straße trugen. Doch Sellner träumte groß und zog aus in die weite Welt: ins Ausland, wo die ausländischen Ausländer leben.


