Um Wien Energie zu retten: Bürgermeister Ludwig telefoniert mit Duracell-Hasen

Die hohen Strompreise bringen die Wien Energie in finanzielle Schwierigkeiten. Bürgermeister Michael Ludwig setzt alle Hebel in Bewegung und steht laut Rathaus bereits in Kontakt mit einem potentiellen Investor: Der Duracell-Hase soll aushelfen. 

WIEN – Ein SPÖ-nahes Unternehmen steht vor dem Ruin und muss vom Steuerzahler gerettet werden, es ist ein ganz normaler Montag in der lebenswertesten Stadt der Welt. Bürgermeister Ludwig nimmt einen Schluck Willi-Dungl-Gute-Laune-Kamille-Schnitzel-Tee und lockert seinen Kiefer. Seine Stimme ist gut aufgewärmt für einen der wichtigsten Anrufe seiner Karriere.

  • Insiderinformation aus dem Rathaus! Der Grund, weshalb der Bürgermeister seit Tagen nicht mehr in der Öffentlichkeit zu sehen ist: Michael Ludwig hat es auf sich genommen, die Stromkrise im Allein“gang“ zu lösen. Dazu hat er ein Standfahrrad in seinem Büro aufstellen lassen, das an einer Autobatterie angeschlossen ist. Außerdem wurde ihm eine Gatorade-Infusion gelegt. Bei ununterbrochenem Strampeln, so ist man im Rathaus zuversichtlich, sollte es möglich sein, den leerverkauften Strom bis zum Fälligkeitsdatum anzusparen. Ob das auch darüber hinaus eine Lösung für Wiens Strombedarf darstellt ist noch dahingestellt, aber immerhin konnte bereits Strom für eine Viertelstunde Netflix auf einem 5-Zoll-Fernseher generiert werden.

    • Nau? Orthographisch-intellektuell überfordert oder zum Lachen im Keller?
      (Ist ja nicht so, dass privat-geheime Aktivitäten im Keller in Österreich nicht tiefgehaltene Tradition hätten…)