Um Impfzeitplan einzuhalten: Regierung verlängert Juni um drei Monate


Sebastian Kurz erfreut
Andy Wenzel/BKA

Zuletzt sah es so aus, als könne der Bundeskanzler sein Versprechen, jeden Impfwilligen bis Juni impfen zu lassen, nicht einhalten. Doch ein genialer Trick bringt das Ziel doch noch in Reichweite und dürfte alle Kritiker verstummen lassen: Eine Verlängerung des Monats Juni.

WIEN – „Es ist genug Juni für alle da“, verkündet Sebastian Kurz und zwinkert sich mit dem rechten Auge dem linken selbst zu. „Durch die zusätzliche Anschaffung von 130.000 Minuten Juni kann jeder, der will, sich noch in diesem Monat impfen lassen. Zusätzlich haben wir uns die Option gesichert, den Juni bis 2022 zu verlängern und stehen im europäischen Vergleich damit auf Platz 1, was die Anzahl der Juni-Tage betrifft.“

Auf Nachfrage, ob er sich künftig mit Ankündigungen zurückhalten wird, hält er selbstkritisch inne und verlautbart dann: „Ich verspreche jedem Österreicher, ab sofort keinerlei unrealistische Versprechungen mehr abzugeben. Im internationalen Ranking stehe ich damit auf Platz 1, was das Beenden nicht zutreffender Vorankündigungen betrifft.“

Neue Zeitrechnung

Dabei musste wegen des Versprechens von Sputnik-Impfungen bereits Anfang Mai der April verlängert werden, und wegen des Versprechens des Grünen Passes Anfang Juni der Mai. Im Kanzleramt arbeitet man bereits an einem Sebastian-Kurz-Kalender, in dem die Monatsnamen flexibel sind und händisch eingetragen werden können, je nachdem, wann die Versprechungen des Bundeskanzlers eingehalten werden.

Kritik an Eingriffen in die Zeitrechnung weist man im Kanzleramt zurück: „Schauen sie mal nach Westeros, dort werden sowohl die Sommer als auch die Winter über Jahre verlängert und niemanden regt das auf.“

Anti-Impfkampagne

Um das Kanzlerversprechen einzuhalten, präsentierte der bekannte Sneakers-Influencer und nebenberufliche Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein zeitgleich einen Maßnahmenkatalog mit dem Ziel, die Zahl der Impfwilligen zu reduzieren. „Unsere Anti-Impfkampagne unter dem Motto ‚Wer impft, verliert‘ beinhaltet Spots, in denen Persönlichkeiten wie Nina Proll oder Georg Bloeb vom Impfen abraten, die landesweite Wiederholung von Servus TV-Diskussionen und die Entsendung von Querdenkern in Schulen, um bereits die Jungen zu verunsichern.“

Außerdem wurden alle Zufahrtstraßen zu den Impfzentren mit Betonpollern blockiert und die Online-Anmeldung faktisch verunmöglicht, indem sie von jenen IT-Experten umprogrammiert wurden, die mit „Kaufhaus-Österreich“ bereits Erfahrung mit erfolgreichen Guerilla-Aktionen sammeln konnten.

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Guter Artikel, aber leider zwei Fehler: Habibi Gernot (der mit der Rechenschwäche) hat schon wieder was verhaut und nur 130 Minuten bestellt, weil mit den Nullern hat er’s nicht so, das ist nur er selber.
Und: das Sich-selber-Zuzwinkern ist problematisch, denn der Kanzlerdarsteller hat zwei rechte Augen, links ist an ihm so gar nichts.

Kann nicht sein, da hast du was flacsh verstanden. Der Bundes-Basti ist bekanntlich am rechten Auge blind. Frag den Kickl, der weiß das.

Jetzt lacht ihr, wartet mal um wie viel Jahre er den Monat in dem Wahlen sein werden verlängern wird nur damit er Oberschulsprecher ups.. meinte Bundeskanzler bleiben darf…

Bearbeitet von SirMarc

Ich bin gernell dafür Wahlen abzuschaffen. Unser Kanzler ist wahrlich der Beste den es gibt und den es je geben hat, wahrlich markellos, da gibt es doch gar keine Alternatieve, es sei denn er zeigt sie uns in seiner unendlichen Güte und Gnade barmherzig immer wieder aus seiner wahrlich unerschöpflichen Weisheit und Weitsicht auf. Auch Kritikern sollte man es verbieten kritisch zu sein, denn wer keine Fehler macht braucht auch keine Kritiker. Die Arbeitsleistung könnte man dann an anderer Stelle einbringen, z.B. beim Abtippen und Vervielfältigen von Pressekonverrenzen des Kanzlers, welche anschließend en mass im Volk verteilt werden. Und für… Mehr »

Erwin, bist Du das ?

Du hast mich doch dafür bezahlt, weist du das nicht mehr?… wir haben uns doch im Geheimen hinterm Eisenreifen strengste Geheimhaltung ausgamacht…ein bischen mehr Unwissenheit hätte ich mir da schon erwartet… aber gut bis zu am Uasschuss ists ja noch ein bischen hin soferns überhaupt einen geben wird… also ist noch genug Zeit zum Üben, um nichts mehr zu wissen, wenn zum Schluss doch noch die Zaditsch dahinter kommen würde… das wär aber echt oasch, weil der hat man angeblich was von Gewaltenteilung und ana unabhängigen Staatsanwaltschaft erzählt… oba guad in der heitigen Medienlondschoft san villeicht guar kana Unfälle mehr… Mehr »

Bearbeitet von Daniel Geb.

Angenommen, ein Oberschulsprecher verschickt Schwanzfotos. Macht das seine Mutter sehr traurig und besorgt?

Fotos für die Spatzipost? Seine Mama kennt seines ja schon lange genug und weiss also, wie lustig diese Bilder sind. Also wird sie das eher heiter bis lächerlich finden.

Oder wollten Sie damit sagen..äh.. schreiben sein Dingens wäre seit dem er aus den Windeln ist nicht mehr gewachsen oder was?… erinnert mich irgendwie an den Film „The late Bloomer“…

Wollen Sie damit sagen sie hätte eine Affäre mit ihrem eigenen Sohn oder so? oder ihn bei etwas erwischt?… oder wollen Sie einfach nur andeuten es handle sich um Bilder des Kanzlers seinem P….? … soweit mir bekannt ist, ist das alles noch nicht ganz geklärt worden…

Bearbeitet von Daniel Geb.

Wirft schon auch Fragen auf, warum Karlheinz die Schwanzfotos des Oberschulsprechers gar so sehr interessieren.

Sehr stolz selbstverständlich 😂

(Teil 1) und wer weis, villeicht bewirbt man sich in 30 Jahren nur mehr per Dickpicks und so… auch für Jobs… dann wäre der Kanzler – sofern er es überhaupt getan hat – ein wahrer Visionär und Vorreiter auf dem Fachgebiet der Dickpicks gewesen… aber gut, dass seine angeblichen visionären Fähigkeiten wohl nicht so gut sind hat ja jetzt auch wieder das prophezeite „Licht am Ende des Tunnels für Ende Mai“ ganz deutlich gezeigt… und nun ist die Sache hald auch noch ein wenig unscharf geworden, weil man auf dem offziellen Youtubekanal des Bundeskanzleramtes die besagte Phrase aus der Pressekonferenz… Mehr »

(Teil 2) was ich aber nicht schlecht finde ist, dass der Krieg gegen das Coronga Virus… sie wissen schon, die neue Mutation des Politikerviruses welches scheinbar auch Gehirnzellen befällt, noch nicht vorbei ist… naja, wenigstens hat sich schon mal die Opposition dankbar dieser Finsternis angenommen und ein wenig Licht ins Dunkle gebracht… jetzt muss man hald nur noch den Tunnel etwas länger bauen und oder wie die Schildbürger einfach draußen vorm Eingang das Licht in Körben sammeln, um es dann ins Haus.. äh.. Tunnel zu tragen, damits wenigstens ein wenig hell wird, irgendwo… und am besten kocht man auch gleich… Mehr »

Bearbeitet von Daniel Geb.

Angenommen er habe es getan, und oder auch welche empfangen… Villeicht denkt sie sich er habe sich da wohl wo angesteckt in Zeiten der großen Porndemie, der oame Bua…

Bearbeitet von Daniel Geb.

der ko do woascheinli goa nix dafia, dass de Politik so foalässig suchterzeigende technische Gerätschoftn mit soichane Funktionen on junge Leid in da Entwicklung oft uneigeschränkt (cave! liabe Ötan) kumma lossd. In Südkorea is des scho long ondas, wei de so vü Intaned/ Handy/ Computaspülsüchtige junge Leid hom so dass den Konsum bei dena hom regulian miasn… Wers ned glaubt der braucht si nur an Vordrog von Herrn Prof. Spitzer oschaun oda de Studien zu dem Thema lesn… do griagd di FSK glei nu a Komponentn sterka dazua wons noch mia geht… nebn dem eh scho gscheid beurdeutn Gewoiltpotential soidad… Mehr »

sorry für den Dialekt… ich habe damit aber nicht ins Ausland angerufen, wie mein Vater einmal… ws deshalb das Minus unter dem obigem Kommentar…

Bearbeitet von Daniel Geb.

danke für das Minus… ja ich weiß ich hätte meinen Vater da nicht mitreinziehen sollen… ich war selber blöd… sorry…

oder so… villeicht war ich auch unschuldig oder nur teilschuld… wer weis… der liebe Gott weis es sicher… ps.: Danke für das Minus… ws. deshalb, mein ich…

„Il calendario di Maturante“
Situationselastisch und moralisch flexibel wie sein Namenspatron.

Ich würde mir in dem Land hier echt mehr religiöse Flexibilität wünschen… kommen wir nicht alle von oben?… zahlt sich Frieden auf lange Sicht villeicht dann doch aus?…

Die Iden des Juni

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