Um gegen Klimaschutz zu kämpfen: Kurz geht ein Jahr nicht in die Schule


HELMUT FOHRINGER / APA / picturedesk.com

Es ist Zeit für Neues! Sebastian Kurz will sich nun ganz seinem Kampf gegen den Klimaschutz widmen und geht deshalb ein Jahr lang nicht in die Schule. CEOs in ganz Österreich sind begeistert von dem jungen Aktivisten.

WIEN – Um 11:55 betritt Kurz am Heldenplatz vor einer Gruppe dynamischer Berufsjugendlicher aus der JVP die Bühne. „Es ist fünf vor zwölf für die Wirtschaft in unserem schönes Land“, sagt Kurz. „Ich verzichte sogar auf das Gehalt, das mir als Schüler zustehen würde. Wenn wir jetzt nichts unternehmen, steigt die Temperatur in den Köpfen meiner Großspender um bis zu 5 °C an.“

Im Rahmen einer spektakulären Showeinlage betritt Peter L. Eppinger als Schildkröte verkleidet die Bühne. Sein Kopf steckt in einem nachhaltigen Stoffsackerl der Grünen. Eppinger schnappt sich das Mikrofon: „Ich bin eine Schildkröte und mein Kopf steckt in einem nachhaltigen Stoffsackerl von den Grünen, Hilfe, Hilfe.“ Kurz befreit ihn unter lang anhaltendem Applaus.

#FridaysForMyFuture

Unter dem Hashtag #FridaysForMyFuture berichtet Kurz von seiner beeindruckenden Vision, Österreich bis 2022 zu 100% von nicht-erneuerbaren Lobbyisten und Oligarchen abhängig zu machen. Außerdem soll der Meeresspiegel derart stark ansteigen, dass Österreich in Villach einen direkten Meereszugang erhält.

Solidarität

Hunderte Führungskräfte in ganz Österreich wollen aus Solidarität streiken und ihre Golftaschen im SUV liegen lassen, bis der Klimaschutz wirksam bekämpft wurde. „Ich kann mir auch vorstellen, in Zukunft die drei Kilometer in die Arbeit nicht mit dem Auto zu fahren, sondern mit dem Privatjet zu fliegen“, sagt KTM-Chef Stefan Pierer.

Die Menge am Heldenplatz rast, die Show erreicht ihren Höhepunkt. Kurz schaut betroffen in die Menge und klagt: „Erst wenn der letzte Baum vom roten Wien gerodet, der letzte Fluss von Tal Silberstein vergiftet, der letzte Fisch von Flüchtlingen gefangen ist, werdet Ihr merken, dass man das alles durch Privatisierungen verhindern hätte können.“


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Garafon

Das ist sein wahres Wahlprogramm.

Manfred Rott

Wer hat das geleakt?

Deshalb bin ich dafür, dass nur noch Profis einges

etzt werden und das Wählen verboten wird. Das hat selten Gutes gebracht. Dumm und dümmer sind die Gewählten immer geworden, als ob der Wähler sich besser fühlte, dächte er, auch er könne dort oben sitzen. Nicht so, auch diese Dummys sind vorzüglich von Protagonisten ausgesucht und zur scheinfreien Wahl dem Volke vorgesetzt.

KaWunda

Da wird der tlane Basti aber einen dicken fetten Klassenbucheintrag bekommen, wenn er nicht mehr in die Schule geht. Aber geht’s der Wirtschaft gut, geht’s dem Basti gut.

Elli Gu

nur ein klassenbucheintrag?
na, war der nicht für strengste strafen bzw. für versagen der kinderbeihilfe?
da werden sich mama und papa kurz aber nicht freuen, wenn die kinderbeihilfe ausbleibt! :o
noch dazu, wo doch papa kurz auch mal joblos war und die kinderbeihilfe hilfreich fürs fortkommen der familie ….

Xela

Großartig!

Christine

👍👍👍

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