Um Epstein-Liste zu schreddern: Trump lässt IT-Experten aus Meidling einfliegen

HELMUT FOHRINGER / APA / picturedesk.com (M)

Die nichtexistierende Liste muss beseitigt werden, und zwar gründlich. Um keinen weiteren politischen Schaden aus der Epstein-Affäre zu riskieren, greift US-Präsident Donald Trump auf einen renommierten IT-Experten aus dem Ausland zurück. Eine Maschine der US-Luftwaffe landete heute in Washington mit einem Gast aus Meidling im Waldviertel an Bord.

WASHINGTON D.C. – 6:05 Uhr, Andrews Airforce Base, 15 Kilometer südöstlich vom Weißen Haus. Der Waldviertler Schredderunternehmer Sebastian K. steigt mit einem Aktenkoffer in der Hand aus einer Militärmaschine, die die ganze Nacht durchgeflogen ist.

Im Gepäck: Eine Hochleistungs-Superwaffe aus dem Bundeskanzleramt, so gefährlich, dass sie niemals in falsche Hände geraten darf. „China, Russland, Nordkorea und das rote Wien beobachten uns“, erklärt Kurz und deutet in den Himmel. „Wenn sie diese Technologie in die Hände bekommen, dann…“ K. schweigt – heute ist kein Tag der Worte, sondern der Taten.

Arbeit beginnt

7:00 Uhr. Der Schredderexperte fährt mit einer Kolonne Reißwolf-LKWs beim Weißen Haus vor. K. steigt aus, ein Kran hievt den zwei Tonnen schweren atombetriebenen Schredder „Akten-Ade Xtreme 3000“ aus dem Laster.

„Und hobts scho geschreddert, jo, jo?“, begrüßt K. den US-Präsidenten im Oval Office. Donald Trump schaut kurz hoch. „Einen Moment noch, Slim Fit Sebastian, ich muss noch dem Joey Fritzl eine Geburtstagskarte zeichnen. I love this guy, one of the greatest Austrian architects ever, everybody says that! He planned my basement at Mar-a-Lago.“

Sebastian K. ist ein wahrer Meister seines Fachs. „Das Schreddern beginnt da drin, im Kopf“, erklärt er dem US-Präsidenten und tippt sich auf die Stirn. „Die Liste hat nie existiert, ich weiß von nichts, ich habe davon nur aus den Medien erfahren. Und überhaupt, was wissen die roten Netzwerke in der demokratischen Partei? Steht am Ende nicht sogar Florian Klenk selbst auf der Liste?“

Belastendes Datenmaterial

Der Österreicher überblickt die Ordner im Oval Office. „Also, was muss weg? Zu viele Spenden angenommen? Eine Festplatte mit einem Video, das Sie auf Ibiza mit dem HC zeigt?“ Trump seufzt: „Ein paar Akten vom FBI, die beweisen, dass ich mehrmals mit dem Lolita Express auf Epstein Island war.“ K. lässt das kalt: „Da hatten wir schon Schlimmeres auf unseren Festplatten, oder vielleicht auch nicht? Keiner wird es je erfahren“, sagt er zwinkernd. 

Das ratternde Geräusch des Schredders dröhnt durch das Büro. Trumps goldene Klub-WM-Trophäe vibriert. Zufrieden beobachtet der US-Präsident, wie kleine Papierfetzen in den Mistkübel rutschen. „Es gibt nichts, was mich mehr befriedigt als das hier“, lächelt auch K., während er dem Gerät sichtlich erregt bei der Aktenvernichtung zusieht. „Die Eleganz des Schredders, das erotische Surren, diese unvergleichliche Euphorie, wenn Beweismaterial für immer vernichtet wird.“

Alles ist weg

20:00 Uhr, Pressekonferenz im Weißen Haus. Die Assistentin von Sebastian K., die ÖVP-Politikerin Gaby Schwarz, stößt Pam Bondi zur Seite und tritt ans Mikro. „Alles ist weg“, verkündet Schwarz schwer atmend.

„An die linken Zellen im FBI! Es bringt nichts mehr, eine Durchsuchung zu machen oder weiter zu ermitteln. Es gibt nichts mehr zu holen, weil auch nie etwas existiert hat, was man hätte holen können. Können wir bitte aufhören, über den Herrn Epstein zu reden?“ Trump schließt die Augen und lächelt – der Albtraum ist vorbei. 

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