Chronik

Tiefer Fall: ORF versetzt Confetti in die Reinigungsabteilung

So tief können ehemaliger Kinderstars fallen: Der ehemalige ORF-Moderator Confetti arbeitet heute in der Reinigungsabteilung des ORF. Er wird dort als Wischmop eingesetzt. Die Spuren von Glanz und Ruhm sind endgültig verwischt.

Jahrelang spazierte Confetti (bürgerlicher Name Konrad Konfetter) am Küniglberg über den roten Teppich. Inzwischen darf er diesen nur noch betreten, um ihn zu putzen. ORF-Chef Alexander Wrabetz musste Confetti offiziell „aus finanziellen Gründen“ in die Reinigungsabteilung versetzen.

Insider jedoch vermuten eine politische Intrige: „Confetti gilt als enger Weggefährte von Sebastian Kurz. Er wollte nach der Wahl ORF-Chef werden.“ Immerhin: In der Volkspartei munkelt man, Confetti könnte noch als Überraschungskandidat für die Wiener Landesliste der ÖVP präsentiert werden.

Sein ehemaliger Weggefährte Rolf Rüdiger, derzeit Programmchef von Radio Wien, bedauert den Abstieg seines Ex-Kollegen: „Es tut mir sehr Leid um ihn. Aber so weit hätte es nicht kommen müssen. Ich habe ihm immer gesagt, er kann jederzeit zu uns ins Funkhaus wechseln und als Mikrofonschutz arbeiten.“

Rolf Rüdiger hat es weiter gebracht als sein ehemaliger Weggefährte.

Doch nicht alle Kinderstars erleiden dasselbe Schicksal wie Confetti. Verkehrsexperte Helmi gelang der Aufstieg. Er moderiert seit Juni 2016 regelmäßig den Kulturmontag auf ORF 2. Dass auch der umgekehrte Weg möglich ist, zeigt Roman Mählich. Er arbeitet derzeit noch in der ORF-Sportredaktion, wird jedoch ab nächstem Frühjahr zum Kinderfernsehen wechseln, um als Teletubby zu arbeiten.

Ein Kommentar

Ein Kommentar

  1. Berni

    17.08.2017 um 20:40

    Na ja mann könnte ja auch min. 3 neue Kasperl einsetzen. Dann wirds sicher denn Rotfunkt weiter geben.

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