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Streit eskaliert: Türkei ruft 53.000 Kebab-Verkäufer aus Österreich zurück

Erdogan ruft Kebab-Verkäufer zurück

Die diplomatischen Beziehungen zwischen Österreich und der Türkei bewegen sich dem Nullpunkt zu. Nun setzt Erdogan einen drastischen Schritt und ruft 53.000 Kebab-Verkäufer nach Ankara zurück, offiziell zu „Konsultationen“.

Die Entscheidung sorgte in Österreich schon für erste Konsequenzen. In Wien-Favoriten ist laut UNO eine schwere Hungersnot ausgebrochen. Deutschland sagte bereits eine humanitäre Lieferung mit Kebabs aus Berlin-Kreuzberg zu.

Der Rückruf war offenbar nur die erste von mehreren Strafmaßnahmen, weitere folgen schon bald. Erdogan zufolge werden diese Sanktionen „extra scharf“ ausfallen.

Nicht beeindrucken lässt sich davon Außenminister Sebastian Kurz. Er droht, drei Millionen partywütige Maturanten in die Türkei einreisen zu lassen. „Sie stehen schon an der Grenze und warten nur auf den Marschbefehl“, warnt Kurz.

Verwunderung

Mehrere Politologen versuchen unterdessen herauszufinden, was Kurz vergangenen Mittwoch beim EU-Gipfel über die Türkei bezwecken wollte. Dort blockierte er im Alleingang einen Bericht zum Stand der Beitrittsverhandlungen, der die Türkei eigentlich scharf kritisierte. Experte Peter Filzmaier ist amüsiert: „Das ist ungefähr so wie wenn Sie beim Elternabend ein Veto gegen die Anwesenheitsliste einlegen, nur damit Sie am nächsten Tag in der Krone stehen.“

(Jergitsch/Marschal)

46 Kommentare

46 Comments

  1. Rosi Behle

    16.03.2017 um 09:31

    Gute Satire……………. allerdings egal was über Erdogan berichtet wird, in der Zwischenzeit glaubt man bereits alles. So chaotisch wie der Pascha vom Bosporus agiert, um seine Wahl zu gewinnen, ist dem doch jedes Mittel recht.
    Der soll nicht seine Dönerverkäufer zurückbeordern, sondern die türkischen Sozialhilfeempfänger in Östereich und Deutschland.

  2. rue de guerre

    12.03.2017 um 21:12

    +++Türkeiboykott und so…+++

    …die Politiker fordern auf die Türkei zu boykottieren,
    obwohl sie zum Teil mitverantwortlich sind, es gründen sich Gruppen zum Boykott und auf einmal sind es wieder DIE bösen Türken die boykottiert werden müssen.
    Muss ich mich mit Scheisse solidarisieren, oder ist hier mein freier Geist stärker ? Ich weiss über Zweiteres mittlerweile sehr gut Bescheid und halte von daher daran fest.
    Schonmal ernsthaft darüber nachgedacht, dass Familien, die Tag für Tag um ihre Existenz kämpfen durch einen Boykott die sind, die wirklich darunter zu leiden haben ?
    Dem Erdogan ist es nämlich scheissegal, ob ihr in die Türkei fahrt oder nicht. Die EU hat ihm 4 Jahre lang die Finanzspritze mit fetter Puderzuckerhaube in den Arsch gerammt. Richtig ! Gerammt, oder schiebt man 4,8 Mrd. Euro in Zeiten wie diesen einfach zu ? Ich glaube eher nicht. Was unsere Politiker da grad abziehen und zum Teil auch wir, könnte üble Früchte tragen.
    Zum Einen mehr Flüchtende und zum Anderen eine türkische Solidarität, dessen Folgen wir uns SCHEIN.BAR nicht wirklich bewusst sind.
    Die hier lebenden Türken werden aufgrund der, ich sag mal „angeblichen“ Terrorgefahr ALLE zu potentiellen Terroristen gemacht. Nun soll das ganze Heimatland boykottiert werden.
    Das macht Angst, Wut und ist wunder. barer Nährboden für Faschismus.
    Kennen wir ganz gut aus „unserem“ Land.
    „Die, die kommen haben alle Smartphones und weisse Turnschuhe…“. Schwupps gibt’s Bürgerwehren, BÄHgidas und andere komische Bewegungen.
    Die Politik verdient weiter, – scheissegal ob du in die Türkei fährst oder nicht.
    Über die möglich restlichen Folgen lässt sich diskutieren.
    Funktioniert leider nur nicht wenn wir uns weiter spalten lassen.
    Von daher rufe ich zur Solidarität auf statt zum Boykott.
    …mit allen Missbrauchsbetroffenen durch Politik und Finanzsystem.

    In diesem Sinne…

    *Riots Are Not Diets*

  3. rue de guerre

    12.03.2017 um 21:09

    Demokratie?
    Brauner Stuhl.

  4. Hape

    10.03.2017 um 23:30

    Verdammt …. Und wo bekomme ich jetzt meinen veganen No-Carb-Kebab her?

  5. Spqr

    10.03.2017 um 07:47

    Esst nicht diese Dreckstürkendönerkacke… jeder Cent den ihr darin investiert fördert letzt endlich die Wirtschaft von diesen Menschen in eurem Land.

    • rue de guerre

      12.03.2017 um 21:08

      Jeder Boykott könnte ein neuer Flüchtling sein. Kriegt aber kaum Jemand in sein Kleinhirn.
      …ich bin besorgt.

  6. Memo

    09.03.2017 um 09:22

    Er will bestimmt in österreich alleinige KEBABANBİETER WERDEN !
    Aber kesine Angst, SEİNEM AUFRUF FOLGT KEİN EİNZİGER, ihr könnt wieder wie gewohnt, vom TÜRKEN UM DİE ECKE Kebab holen, sogar nach hause liefern lassen. İST ES NİCHT HERRLİCH !?!?!?!!!

  7. Demokratie

    08.03.2017 um 13:47

    Das wäre gut für deutschland der soll alle seine brüder und Schwestern zurück holen mit oder ohne kebab

    • Spqr

      10.03.2017 um 07:48

      Meine Meinung, ich kann diese kurz geschorene Öl Augen in meinem Land nicht mehr sehen ….

  8. Jo_eh

    17.12.2016 um 18:51

    die 47.000 Pizza-Dealer hat er nicht einberufen? Das wäre endlich mal ein paar Tage durchatmen für die gute österreichische Küche. Denn es geht nichts über eine Pferdeleberkäsesemmerl beim Gumprecht, oder a klasse Hasse, oder a Eitrige mit an Bugl 😂😂
    Wie hieß es schon … „wir schaffen das“

    • Alfred Ill

      18.12.2016 um 13:13

      Mir scheint, dass Sie da etwas vergessen: Ich weiß, es ist nicht leicht zu glauben, aber es soll hierzulande tatsächlich auch noch italienische Pizzerien geben. Und die diplomatischen Beziehungen zu Italien sind momentan nicht schlecht, also schlecht für die österreichische Küche.

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