Stört die Idylle an der Südosttangente: Anrainer fordern Schließung der Arena


Google Maps Screenshot: Arena direkt neben der Südosttangente
Google Maps

Auf der Suche nach Ruhe und Idylle zogen unzählige Menschen in Wohnungen direkt neben der Südosttangente. Doch die versprochene Idylle entpuppt sich als Albtraum. Der Seelenfrieden der Mieter:innen wird gestört durch die Arena, eine seit 1976 existierende Konzertlocation, die sich offenbar zufällig und überraschend gleich daneben befindet. Die Anrainer gehen auf die Barrikaden

WIEN – Lokalaugenschein. Ein lauer Sommerabend in den Wohntürmen „The Marks“ in Wien-Erdberg. Im direkt angrenzenden Naturjuwel „A23 Südosttangente“ zieht der Schwerverkehr mit 170 Dezibel im Abendrot vorbei. Tauben fallen betäubt von den Abgasen vom Himmeln und prasseln auf die Windschutzscheiben der Autos. 


  • Die Lösung ist doch soooo einfach. Der Mensch ist einfach ein Gewohnheitstier und kann mit gelegentlichem Partylärm nicht umgehen. Also, macht’s Party rund um die Uhr und es wird bald Beschwerden geben wenn grad mal nix gefeiert wird 😉

  • „Vielleicht kann der ÖFB ja zum Fußballspielen aufhören.“ – Vielleicht der vernünftigste Ansatz vom Gerhard :) – obwohl die Leistung für die diesmalige EM Quali ja eigentlich eh ganz gut war.

    • Das erinnert an einen Mieter in Linz, direkt neben dem Dom, der tatsächlich erreichen wollte, dass das regelmäßige Geläut der Glocken eingestellt wird. Offenbar war er schon vorher dort. Zombie?

      • Damit jedermann weiß wieviel es geschlagen hat und letztlich zur höheren Ehre Gottes ist es unbedingt erforderlich, dass auch zwischen 22 und 6 Uhr die Glocken läuten.
        Rücksicht, oder gar soziales Verhalten kann man in diesem Fall von der Kirche wirklich nicht erwarten.
        Schließlich sind Wohnungen um den Dom immer schon ein Schnäppchen gewesen.

          • Ergibt einen wesentlich gesünderen Schlaf, wenn man jede Viertelstunde eine andere Position unter dem Kopfpolster einnimmt!

          • Sie sind knapp neben der Wahrheit.
            Ich bin ein paarmal den Inn von St.Moritz, von Landeck, von Innsbruck abwärts mit dem Rad und Zelt unterwegs gewesen. Dabei habe ich oft ziemlich genau in der Mitte zwischen Autobahn und Eisenbahn geschlafen. Allerdings aufgeweckt haben mich nur einige LKW und kein einziger Zug. Natürlich hat mich der Zug auch aufgeweckt, aber den kenne ich und der wirkt beruhigend, also hab ich einfach weitergeschlafen. Und genauso können Kirchenglocken ein Gefühl der Geborgenheit vermitteln, wenn man sich merkt, daß es Kirchenglocken sind.
            Außerdem: die hohe Zahl von Toten am Anfang der Corona-Zeit ist genau darauf zurückzuführen, daß die Patienten „stillgelegt“ und intubiert wurden. Die starben dann nicht an Corona sondern an der sich aus den „Therapiemaßnahmen“ entwickelnden bakteriellen Lungenentzündung. „Stellungswechsel“ und Sauerstoff wäre die einfachere und richtigere Therapie gewesen.
            Also, auch ohne Corona: jede Viertelstunde Stellung wechseln!
            Da wird aus dem Kirchenbeitrag ganz schnell ein Zuschuß zum Therapieaufwand.

      • Das ist noch gar nichts. Es wurden schon arme, unschuldige Hähne zum Tode verurteilt und im Kochtopf hingerichtet, weil sie es gewagt haben, einen depperten Zuagroasten um 5 in der Früh aufzuwecken.

      • Ich persönlich wäre auch für ein Pausieren der Glockenschläge, da es keine offensichtliche Notwendigkeit gibt, diese viertelstündlich auszuführen. Aber es geht hier ja um etwas Anderes, nämlich: wer war zuerst da und was kann ich als neuer Mieter erwarten?
        Das selbe Theater hat es ja schon zuhauf in diversen Dörfern (insbesondere in Bayern) gegeben, wo Zugezogene den Ansäßigen Bauern das Krähen von Hähnen und Läuten von Kuhglocken untersagen wollten.

        • Die autochtonen Bayern sind ja terisch, das sieht man wenn man auf der A1 den Walserberg hinter sich lässt auf einmal keine meterhohen Lärmschutzwände, man kann weit in die Landschaft blicken, der Lärm scheint die autochtonen Bayern nicht zu stören, aber die Zuagrasten, die haben noch ein normales Gehör. Ein biologischer Zufall ?

      • Das gab es in Klosterneuburg auch – Bewohner des neu errichteten Liese Prokop Baus haben ein Verbot der Sonntags Kirchglocken beim Stift Klosterneuburg bewirken wollen, welches immerhin im Jahr 1114 begründet wurde.

          • Pferdefuhrwerk und Büro?
            Als man noch per Pferd unterwegs war hießen die Büros noch „Kanzley“ und drinnen drückte der Kanzler sein Petschaft ins heiße Siegelwachs.
            Nicht alles was hinkt…

    • Im Grunde genommen sollte man nach mittelalterlichem Brauch jene Verantwortliche der Stadtregierung, welche dieses Gebiet für Wohnzwecke umgewidmet haben, zur Abschreckung vor den Stadtoren an den Pranger stellen, bei Bedarf auch zu hängen.

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