Inland

„Stellt uns ins rechte Eck“: FPÖ verklagt Andreas Gabalier

Manfred Werner/Wikipedia, JouWatach/Flickr, Montage/CC-BY-SA 3.0

Statt als Kläger dürfte sich Andreas Gabalier bald als Angeklagter vor Gericht wiederfinden. Die FPÖ hat nämlich Klage gegen den Sänger eingereicht. Sie fühlt sich durch Gabalier in ihrem politischen Fortkommen geschädigt. Gabaliers Aussagen würden die FPÖ zu Unrecht ins rechte Eck stellen, so die Begründung.

„Wir schätzen Andreas Gabalier sehr. Er ist immerhin unser größter Fan, nach Wladimir Putin und Wolfgang Sobotka“, so FPÖ-Chef Strache. „Aber wenn ich Texte lesen will, die von einem debilen Schimpansen sein könnten, reicht auch ein Blick in unser Wirtschaftsprogramm.“

Strache fürchtet zudem, dass Gabalier mit seinen frauen- und schwulenfeindlichen Aussagen der FPÖ alle linken Wähler kosten könnte. Auf Nachfrage der Tagespresse gaben die beiden jedoch an, auch weiterhin FPÖ wählen zu wollen.

Rechtsexperten räumen der Klage der FPÖ indes gute Chancen auf Erfolg ein. Dies vor allem deswegen, weil die Verteidigungsschrift von Gabalier schwer verständlich ist. Bis auf die Textpassage „Hodihodihodieee, Hodihodihodieee, in bin so schee, ja i bin so schee“ besteht nämlich alles aus vollständig unzusammenhängenden Wortfolgen.

Gabalier hat indes zur Gegenoffensive ausgeholt und zieht nun selbst wegen Imageschädigung vor Gericht. Er verklagt seine Songwriter und seinen Frisör auf einen zweistelligen Millionenbetrag.

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