Stadt Wien schärft nach: Kinder bekommen Bier im Beisl nur noch mit Corona-Test


Betrunkenes Baby zeigt Covid-Test

Der Wiener Bürgermeister Michael Ludwig sorgt mit einem eigenwilligen Alleingang für Aufregung: Kinder ab 6 bekommen in der Bundeshauptstadt beim Wirten kein Bier mehr, wenn sie nicht einen negativen PCR- oder Antigentest vorweisen können. Die Coronaregeln sind in Wien damit nun strenger als im Rest Österreichs.

WIEN – „Ich will unseren Kindern nicht die Kindheit verbauen, ich weiß, ein oder zwei oder sieben Krügerl nach einem stressigen Tag im Kindergarten gehören einfach dazu“, betont Ludwig bei der Pressekonferenz unter dem Tisch im Heurigen „Zum überfahrenen Radfahrer“. „Wer keinen Test machen will, der kann sich ja daheim im privaten Kinderzimmer ansaufen, so wie alle anderen Kinder im Lockdown.“ 

Betroffene wütend

Lokalaugenschein an der Kantine im Gänsehäufel. Wie kommt die Verschärfung bei den Betroffenen an? Hans-Peter, 6, aus Simmering, sitzt breitbeinig vor einer Kabane, blättert in der Gratiszeitung oe24spatzenpost.at und zieht an seiner Kaugummi-Zigarette, die er mit Tabak gefüllt hat. „Ich hab gestern extra zwei Minuten lang einen Gurgeltest machen müssen, des is alles a Schas, danke Vassilakou“, seufzt er und gurgelt zwei Minuten lang mit seinem Sommerspritzer.

Bürgermeister Ludwig hat es mittlerweile auch ins Gänsehäufel geschafft. Er steht im beliebtesten Wiener Bad am Balkon seinem 12-stöckigen Wiener-Wohnen-Kabanenpenthouse und beobachtet das Treiben: „Da sind immer noch zu viele Kinder da, das deppade Gschroppngschrei stört mich beim Lesen.“ Neben seiner Liege stapeln sich hunderte, druckfrische Inserate.

Ludwig will noch heute die nächste Verschärfung bekanntgeben: Alle Kinder müssen schon bald bereits ab sechs Jahren der SPÖ beitreten. Immer wieder beißt der Bürgermeister genüsslich an einem mit Inseraten bedruckten Langos ab, um seine Nerven zu beruhigen. Er schreit Richtung Restaurant: „Geh, frittierts ma bitte noch eine, sonst muss i in den FKK-Bereich.“

Scharfe Kritik

Besorgt um ihr Klientel zeigt sich jedoch die Wiener Kindergartenpartei FPÖ. „Das ist pure Kinderquälerei“, kritisiert der Wiener Chef Dominik Nepp. „Ich hab mir seit meinem sechsten Geburtstag jede Woche vier mal einen Rausch umgehängt, wie ein normaler Mensch. Und hats mir geschadet?“ Er schweigt einige Sekunden, schließt die Augen, zuckt kurz, reißt sie dann wieder auf. „Das ist pure Kinderquälerei. Ich hab mir seit meinem sechsten Geburtstag jede Woche vier mal einen Rausch umgehängt, wie ein normaler Mensch. Und hats mir geschadet?“

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Ihr könntet ruhig mal besser recherchieren!
Der Mann heißt Nominik Depp!

Nein, dem Dominik Nepp haben vier Räusche pro Woche seit seinem 6. Geb. nicht geschadet!!!

Und ich dacht Bier gibts hier bereits über die Muttermilch… Es hat sich wohl doch einiges zum besseren gewendet… wobei, wies am Land da wo ich herkomm, derzeit ist weis ich nicht. Hier in Graz jedenfalls wird das Alkoholverbot für Jugendliche erfahrungsgemäß strickt, jedoch mit tüpisch grazerischer Höflichkeit umgesetzt.

Bearbeitet von Daniel Geb.

Wer strickt? Wer tüpt?

Leute, ihr seids soooo bös‘ !!!
😈

Seid’s heut schon bös gwesn? Jojo?

Ist das eine Anspielung auf den überfahrenen Radfahrer?

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