28.000 schadhafte Spiralen des Herstellers Eurogine wurden allein in Österreich verkauft. Die Spirale für den Mann ist nach Auffliegen des Skandals auf unbestimmte Zeit verschoben. Eurogine will noch ein paar Jahre an Frauen experimentieren, bis das Produkt für den breiten Markt sicher genug ist.
WIEN – Laut Berechnungen eines Innsbrucker Gynäkologen könnten bis zu 68% der Spiralen fehlerhaft sein. Der spanische Hersteller Eurogine bestreitet die Zahl nicht: „In unseren Studien waren 99,9% aller unserer Spiralen defekt, wir sind positiv überrascht. Wir werden unser Menschenexperiment deshalb wie geplant fortsetzen.“


