Wirtschaft

Speziell für Österreich: Selbstfahrende Autos bekommen statt Lenkrad Bierdosenhalter

Bierdosenhalter
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Selbstfahrende Autos stehen auch hierzulande kurz vor der Markteinführung. Die amerikanischen Hersteller reagieren auf typisch österreichische Bedürfnisse und liefern deshalb nur Autos aus, in denen die Lenkräder durch Bierdosenhalter ersetzt werden.

Der große Traum vom Drink & Drive
„Da die selbstfahrenden Autos das Fahren übernehmen werden, können Herr und Frau Österreich sich endlich schon am morgendlichen Weg zur Arbeit im Auto ein Bier aufmachen“, schwärmen ÖAMTC und ARBÖ in einer gemeinsamen Presse-Aussendung.

Ein Google-Entwickler erklärt das Prinzip Drink&Drive und bringt die technische Revolution auf den Punkt: „Ein Büroangestellter wird z.B. nicht mehr von Hollabrunn nach Wien in die Arbeit pendeln, sondern in die Arbeit vorglühen.“

Auch für diese kulinarische Exquisität ist vorgesorgt.

Auch für diese kulinarische Exquisität ist vorgesorgt.

Österreichische Bedürfnisse
Der Bierdosenhalter ist fix integriert, weitere Extra-Ausstattung gibt es gegen einen Aufpreis. Auf Wunsch werden die Airbags durch Alufolienrollen ersetzt, um während der Fahrt die Leberkäsesemmeln für das Frühstück warm halten zu können. Laut einer Umfrage wollen mehr als 90% aller Österreicher diese Option nutzen.

Sprachliche Probleme
Für die Google-Entwickler war das Einfangen der österreichischen Seele eine Herausforderung. „Vor allem mit der Sprachsteuerung hatten wir Probleme, da kein Österreicher dem Auto sagt, es solle ‚Bitte im Kreisverkehr links fahren.’“ Das System musste so programmiert werden, dass es auch Befehle versteht wie: „Heast du gschissanes Scheißheisl, do park die ein sunst spüts Granada.“

Der Sensor auf der Motorhaube erkennt außerdem nicht nur Kinder als Gefahr, sondern auch Kühe und Rehe. Das Auto weicht diesen gekonnt aus, während es in Wien Radfahrer erkennt und präzise auf diese zusteuert.

Prominente Kunden
Google zufolge gibt es bereits prominente österreichische Kunden, die an einem selbstfahrenden Auto interessiert sind. So zeigte etwa der Bürgermeister einer größeren Stadt Interesse und überlegt, sich ein adaptiertes Modell mit Spritzweinhalter als Dienstwagen zuzulegen.

Weiterlesen: „Österreich“-Zeitung ersetzt Text durch Emojis

(Jürgen Marschal. Fotos: WavebreakmediaMicro/Fotolia, Kobako/Wikipedia)

6 Kommentare

6 Comments

  1. HonorableMention

    11.01.2016 um 14:13

    Mir gehts nur gut
    mit Aluhut

  2. berndi

    25.11.2015 um 10:44

    Einfach nur gut mitn Google Auto!

  3. ki

    24.11.2015 um 19:03

    Als echter Österreicher brauch ich kein E-Auto um während der Fahrt zu saufen. Ich hab immer ein 6 pack am Beifahrersitz.

  4. VWBomber

    24.11.2015 um 15:54

    Endlich, das erste „Radfahrer-Auto“!!!
    So wird Wien wieder radfrei! Bloed nur, wenn einmal ein Radfahrer den Radweg benutzt..

  5. Tom

    24.11.2015 um 13:04

    Das ist aber wenig inovativ.

    werden die Airbags durch Alufolienrollen ersetzt

    Da hab ich mir mehr erwartet, etwa einen kleinen ofen im Handschufach oder der Mittelkonsole mit dem man seinen Leberkäase schön, warm halten oder sogar selber backen kann.

    Hoffe es ist auch ein Sensor vorhanden der den bier und Leberkäse Bestand messen kann und die Route im anvi anpasst so, dass bei der Brauerei bzw Fleischhuaer des Vertrauens rechtzeitig nachgetankt werden kann.

    • Sternmotor

      24.11.2015 um 14:21

      Leberkäse selbst aufbacken ist die einzige gangbare Lösung. Leberkässemmel in Alufolie – das gibt innnerhalb kürzester Zeit Gatsch. Außerdem: wenn man den Leberkäse im Handschuhfach aufbäckt, erspart man sich den Duftbaum. Und wer es schnell haben will kauft den Duftbaum mit Leberkäse-Aroma.

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