Es hätte der schönste Tag im Leben von Martin Ho werden sollen: Mitte September wurde er im Vatikan feierlich zum Ritter des Ordens der Byzantinischen Ritter vom Hl. Grab Österreich geschlagen. Jetzt stellt sich heraus: Der angebliche „Ritterorden“ ist eigentlich gar keiner. Jetzt warnt sogar der Vatikan vor dem windigen Verein. Muss Ho seinen Ritterwunsch jetzt zu Grabe tragen? Eine Spurensuche.
BEINAHE IM VATIKAN – Am 19. September war Hos Welt noch in Ordnung. Er wurde „im Vatikan“ feierlich in den Orden der Byzantinischen Ritter vom Heiligen Grab aufgenommen. Die Anführungszeichen vor und nach „im Vatikan“ hat Ho offenbar übersehen.
Dabei freute er sich so auf seinen großen Tag: „Tomorrow is my big day at the Vatican. As the first Vietnamese person, I will be knighted (…). so happy to have my family and friends with me at this ones in a lifetime expierience (sic!)“, schrieb Ho auf Instagram in einem orthographisch originellen Posting.
Und eine „ones in a lifetime expierience“ wurde es nicht nur orthografisch. Heimische Qualitätsmedien wie oe24 und Krone stürzten sich auf den wichtigsten Society-Unfall seit Lady Diana. Wir sind Ritter! Wir sind Ritter?



Satire ist zwar was anderes, aber eure super recherchierten Artikel sind Gold wert. Und einen Ritterschlag.
Ich tausche also ein Quadratfuß meines wertvollen Cabinet Estate gegen ein Quadratfuß schottischer Wiese voll Schafdung.
Am Ende immer noch besser als der Deal vom Ho.
Was würde der Weihnachtsmann dazu sagen?
„Ho, Ho, Ho, häng dir deinen Faschingsorden auf dein Klo!“