Seit Tagen abgetaucht: Kurz stellt neuen Weltrekord im Apnoetauchen auf


Tiefseetaucher
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Eigentlich sollte der Wiener Sebastian Kurz seinem Brotjob im Parlament nachgehen. Doch Kurz ist seit Tagen abgetaucht. Er versucht einen neuen Weltrekord im Apnoetauchen aufzustellen.

YUCATAN/MEXIKO – 50 Meter unter dem Meeresspiegel, das Tageslicht dringt kaum noch durch. Regungslos gleitet Kurz mit dem Gewicht seiner Ohren und mehrerer umgeschnallter Festplatten hinab in die Dunkelheit. Der Altkanzler muss ruhig bleiben, um Sauerstoff zu sparen. Plötzlich erschrickt er. Ein am Meeresboden liegender Stein erinnert ihn an eine niederösterreichische Justizanstalt. Sein Puls steigt von 1 auf 2. Beinahe geht ihm die Luft aus.

Am Ufer sitzt sein Coach Gerald Fleischmann, isst einen Burrito und starrt konzentriert ins Wasser. Kurz ist schon fast acht Minuten unter Wasser. „Also laut meinem Beinschab-Rolex-Tool sind es schon acht Stunden“, sagt er und blickt auf seine Uhr.

„Los, geh jetzt raus mit der Eilmeldung, oder du kriegst a Watschn, dass dir 14 Tag der Schädl wackelt“, brüllt er den Juror vom „Guinness Buch der Rekorde“ nieder. „Noch nie zuvor ist wer so perfekt und schnell untergegangen, äh, ich meinte, einen Schritt zur Seite getaucht“, korrigiert sich Fleischmann selbst. „Weiter so, Sebastian, Weltrekord“, brüllt er in 60 Meter Tiefe.

Bewegendes Statement

Kurz antwortet, indem er Morsecode blubbert. Fleischmann übersetzt für den Juror: „Wie Sie wissen, ist das Abtauchen meine große Leidenschaft. Sie kennen mich, mir geht es nicht um Zahlen, um Rekorde, um mich selbst, sondern um die Menschen. Trotzdem nehme ich für Österreich, dieses schöne Land, mit seinen schönen türkisen Gewässern, diesen Weltrekord an.“

Zehn Sekunden später steigt noch eine Blase aus der Tiefe auf. Fleischmann übersetzt: „Und hobts scho a OTS gmacht, jo? Jo?“ Der Juror wird zunächst rot, dann blass, dann zittrig. Er nickt unterwürfig und klappt seinen Laptop auf.

„Er hat das Runtertauchen in weite Tiefen schon geübt, das hat super hingehauen, ein Naturtalent“, lobt Fleischmann und zeigt auf den aktuellen Vertrauensindex, demzufolge Kurz mittlerweile unbeliebter ist als Kickl. „Schau her, du Kreatur“, schreit Fleischmann. Der Juror nickt beeindruckt und übergibt sich ins Wasser.

Gesundheitsrisiko

Internationale Tauchexperten rätseln mittlerweile, wie man den Ex-Kanzler überhaupt wieder zum rechtzeitigen Auftauchen bewegen könnte. „Sebastian Kurz erlebt derzeit etwas, das wir Taucher einen Tiefenrausch nennen. Wenn er nicht bald die Möglichkeit hat, eine Pandemie für beendet, eine Balkanroute für geschlossen oder ein Mittagessen für gegessen zu erklären, könnte er ein Dekompressekonferenz-Trauma erleiden.“

Dann müsste er mindestens drei Wochen in einer Hochdruck-Interviewkammer mit Kurier-Chefredakteurin Martina Salomon und Presse-Chefredakteur Rainer Nowak verbringen, um sein Ego vor dem Implodieren zu bewahren.

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Bin beim Lesen fast vor Lachen zusammengebrochen, einer der besten Beiträge überhaupt! 👏

Ui, da werden ihn Prüller und Schönborn, bald selig sprechen. Die lassen ja jetzt schon jeden Sonntag einen Seligsprechungsartikel beim Nowk schreiben. Es hilft ja doch, wenn Schmid Ihnen erklärt was im Leben wichtig ist.

„Regierungslos“ statt regungslos hätte auch gepasst.

Jein, er spielt ja immer noch Regierung mit seiner adeligen Handpuppe …

Jetzt mal ein paar Fakten. Die ÖVP verzögert kurz „Auslieferung“ sprich die Aufhebung der Immunität seiner ‚Eminenz‘. Sollte Mitte November keine Einstimmigkeit diesbezüglich herrschen, müsste wieder nach entsprechend verstrichener Zeit ein neuer Antrag gestellt werden. Taktisches Hintergrundwissen: Die aktuelle Kronzeugenregelung endet mit 31.12.2021. Sehr praktisch für die ÖVP. Weiters: Ab 1.1. 2022 kann auch die Kriminalpolizei, sprich Nehammers direkter verlängerter Arm diesbezüglich involviert werden und nicht mehr nur die Staatsanwaltschaft. Wie gut, dass die Exekutive jemandem Untersteht, der größtes Interesse daran hat, den etwaigen Ermittlungsstatus NICHT zum Schutz seiner Partei auszunutzen und entsprechende Vorwarnungen auszusprechen… Satire? Oder doch nicht…?! Beinschabs… Mehr »

Bearbeitet von Laptopkinderwagen

Echt komisch, wenn es nicht so ungeheuerlich wäre

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