Trotz der Kritik will Landwirtschaftsministerin Elisabeth Köstinger an der Schließung der Bundesgärten festhalten. Doch jetzt sucht sie den Dialog. Eine freundliche Grußbotschaft an alle Wiener in einem Blumenbeet in Schönbrunn soll die Gemüter beruhigen.
WIEN – „So, beim N noch eine Tulpe einsetzen, perfekt“, sagt Köstinger, wischt sich den Schweiß von der Stirn und steht im Schönbrunner Schlosspark zufrieden neben einem 40-Meter langen „Gehts scheißen“-Schriftzug aus farbenfrohen Frühlingsblumen, die pure Lebensfreude ausstrahlen.
„Ich hab die Blumen mit einem Zaubermittel behandelt, kleiner Trick vom Land, deshalb wachsen sie so schnell“, lacht Köstinger, während ein Monsanto-Sprühflugzeug über ihren Kopf hinweg fliegt.
Keine Alternative
Die Schließung der Bundesgärten treffe auch sie. „Es geht aber leider nicht anders. Die Wiener sind kognitiv nicht in der Lage, den Mindestabstand von einem Meter einzuhalten, sie haben keine Bauernschläue“, bedauert Köstinger. „Seit einer Studie der Universität Leoben ist ja bekannt, dass sie ein kleineres Gehirn haben, als zum Beispiel Steirer, weshalb es keinen Grund gibt, den Stadtpark im ÖVP-regierten Graz zu schließen.“
Um ein Ansteckungsrisiko zu senken, kann man daher niemanden in die Parks lassen, sondern konzentriert die Bevölkerung während ihrer Spaziergänge lieber auf engen Gehsteigen.
Weitere Grußbotschaften
Auch im Augarten, im Volksgarten und im Belvederegarten pflanzt Köstinger gerade Grußbotschaften ein. Etwa „Wien darf nicht Wien bleiben“, „Wir sind eure Bauern, ihr Hauptstadt!“ oder „Sebastian, dein Reich komme, dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Gartenerden.“
Lassen Sie sich täglich über neue Artikel informieren.

Geh, ich find das nicht so arg. Bei uns Wien heißt das quasi „Herzliche Grüße“.
Richtig so! Bleibt daheim!
Ganz ehrlich: Bleibts daheim!
bleibs daham!
…
Bleibts…manst?
Der Basti, das Blümel und der Keszler haben sicher nur das Wohl der Bevölkerung im Sinn.