Schock-Fund: FPÖ-Historikerkommission entdeckt FPÖ-Wikipedia-Artikel


Die Suche der FPÖ-Historikerkommission nach braunen Flecken in der Partei beginnt gleich mit einem schweren Schock. Der Vorsitzende, Ex-FPÖ-Politiker Wilhelm Brauneder, entdeckte nach mehrsekündiger Recherche einen Wikipedia-Artikel über die FPÖ. Dieser beinhaltet einige schwere Vorwürfe, die jetzt von der Kommission geprüft werden sollen.

„Mit diesem Fund konnte keiner rechnen“, sagt Brauneder auf einer schnell einberufenen Pressekonferenz. „Wir haben wirklich nicht gedacht, dass eine Partei, die von ehemaligen hochrangigen SS-Angehörigen gegründet wurde, irgendwelche Berührungspunkte mit rechtsextremen Gedankengut haben könnte.“

Der Kommissionsleiter warnt jedoch vor voreiligen Schlüssen: „Wir wollen ja nicht gleich die Nazikeule auspacken, nur weil eine Partei von Nazis gegründet und lange Zeit geführt wurde.“

Um die Geschichte der Freiheitlichen Partei aufzuarbeiten, will die Kommission nun den gesamten Wikipedia-Artikel umschreiben. „Nur so können wir da einen sauberen Schlussstrich ziehen“, sagt Andreas Mölzer.

Die Kommission will als Nächstes überprüfen, ob die Liederbuch-Affäre, das „88“-Wunschkennzeichen eines FPÖ-Lokalpolitikers, oder der Hitlergruß des für den Bundesrat nominierten Andreas Bors eventuell auch auf eine problematische Gesinnung einzelner Funktionäre hindeuten könnte. „Ich kann weitere Überraschungen nicht ganz ausschließen“, so Brauneder.

Kanzler überrascht

Bundeskanzler Sebastian Kurz zeigt sich über den Fund schockiert: „Ich fühle mich hinters Licht geführt. Hätte es auch nur den kleinsten Hinweis darauf gegeben, dass die FPÖ irgendwie rechts sein könnte, wäre ich nie eine Koalition mit ihr eingegangen, um Jörg Haiders Vision einer ordentlichen Beschäftigungspolitik umzusetzen.“


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Tja… Humor ist, wenn man trotzdem lacht.

Danke auch für die schöne Zusammenfassung diverser FPÖ-Einzelfälle inkl. Verlinkung.

das ist eigentlich kaum einmal ein best-of, wenn man die liste gerne annähernd vollständig hätte wär’s ein mehrseitiger artikel

Und wo ist da jetzt die Satire?

Auch wenn der Artikel gut geschrieben ist:
Man muss dazusagen, dass einige der Autoren des Wikipediaartikels als linksorientiert bis linksextrem gelten. Einer der Hauptautoren ist auch sehr aktiv an der Diskreditierung von Burschenschaften in der Wikipedia aktiv. Klar findet man da mehr braunen Müll als in anderen Artikeln. Im SPÖ-Artikel wird beispielsweise die braune Vergangenheit manches Ex-Politikers gar nicht erwähnt.

Darum ist es auch so wichtig, dass die FPÖ die Medien in den Griff bekommt, denn nur so ist gesichert, dass das Volk weiterhin FPÖ wählt 😁

Franz 🙁✌

es ist erschütternd was derzeit abgeht.Fremde Mächte arbeiten mit allen Mitteln,um der FPÖ zu schaden.Die Koalition mit der ÖVP hinterlässt einen Geschmack,den ich noch nicht ganz definieren kann.Hoffentlich war das keine berechnende Willkür,um 1.die FPÖ in Schach zu halten und 2.die FPÖ irgendwann über den Tisch zu ziehen und zwar so gründlich,dass ein enormer Schaden entsteht und sich die unsicheren Anhänger abwenden.Gott sei Dank bin ich zwar kritisch im Denken und hinterfrage,wenn ich die Möglichkeit dazu habe.Andererseits bin ich für Negativmeldungen bereits immunisiert und lehne sie ab.Die Sache mit Landbauer ist mir sehr sauer aufgestossen und bedaure,dass es zu seinem… Mehr »

bis das schiff untergeht? lassens halt die schwimmflügerl zhaus!!

Kleiner Tipp: Aluhut abnehmen! Das lüftet den Kopf und ermöglicht bessere Sicht!

ja klar tu das … bleib im boot bis es untergeht. rechne damit, daß das nimmer allzulang dauert!

tja, der wandel von einem der wohlhabendsten und sichersten länder der welt … veränderung? wie hat schon der palfrader zu strache (damals hatte er noch avancen, wiens neuer bürgermeister zu werden!) gemeint? ach, wien als lebenswerteste hauptstadt der welt will er ändern? *hahaha*

wenns nicht so traurig wär, könnt ma von herzen lachen!

Es ist eher erschütternd wie verblendet man sein kann. Ich rate ihnen dringend, ihr Facebook-Konto zu löschen, mit etwas Glück und weniger Kronenzeitung, Österreich, unzensuriert.at u. dgl. können sie in einem halben Jahr vielleicht wieder klar denken.

Alternativ kann ich ihnen folgende Seiten ihrer geliebten Burschis nahelegen:
http://www.vandalia.at
http://www.pbgermania.at
olympia.burschenschaft.at

Wenn ihnen dabei nicht übel wird, kommt ohnehin jede Hilfe zu spät.

Naja – da man nach 2 minutiger Recherche auf jene Person in Facebook trifft, die dieses Posting geschrieben hat, wundert einen halt nichts mehr – wenn ich mich in dieser Informationsblase befinden würde, würde ich auch alles glauben, dass mir vorgebetet wird …

Irgendwann werden die FPÖ Wähler feststellen, dass sich der nächste FPÖ Politiker im feschen Porsche abbilden lässt und der vermeindliche Mittelpunkt des Interesses – der/die kleine Mann/Frau – den Porsche bezahlt hat …
Ich hoffe Sie haben schon zu sparen begonnen …

hab sie auch schon gefunden. Erkennbar an den fehlenden Leerzeichen nach dem Satzende. Die meint das ernst.

Ich bin mir jetzt nicht sicher, ist der komment ernst gemeint, oder bewusst sarkastisch im tagespresse-stil?
Ich hoffe, letzteres.

Und warum keine leerzeichen nach satzzeichen?

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