Schock für Hattmannsdorfer: Wird Oberösterreich zur Wiener Bobo-Bubble?

Parlamentsdirektion/Thomas Topf/derstandard.at (Screenshot) (M)

In einem Interview im Standard sprach Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer Klartext: „Ich bin dagegen, Leuten im Mühlviertel ihren Verbrenner zu verbieten“. Nur die „Wiener-Bubble“ denke, jeder könne sich ein E-Auto leisten. Und überhaupt müsse man „die Lebensrealitäten der Menschen anerkennen und nicht aus der Wiener-Bubble heraus moralisieren“. Doch minutenlange Recherchen zeigen Schockierendes: Die linkslinke Wiener Bobo-Bubble hat Oberösterreich längst erreicht. 

Trigger-Warnung: Wolfgang Hattmannsdorfer könnte die folgenden Absätze als schwer traumatisierend empfinden. 

1. Oberösterreich hat mehr E-Autos als Wien 

Zahlen der linkslinken Propaganda-NGO „Verkehrsclub Österreich“ zeigen, dass in Oberösterreich 62.747 E-Autos unterwegs sind, in Wien dagegen nur 52.451. Da haut es einem den Iced-Mango-Matcha ins Bio-Kefir-Chia-Porridge!

Laut Hattmannsdorfer sind E-Autos aber erst der Anfang. Der Wasserkopf Wien will auch noch weitere E-Geräte pushen, wie Mikrowellen oder Backöfen, dabei weiß doch jeder echte Mann, dass man nur mit Lagerfeuer oder Weber-Gasgriller kocht.

2. Jetzt muss Herr Hattmannsdorfer ganz, ganz stark sein: Ausgerechnet Rohrbach im geliebten Mühlviertel (!) ist elektrischer als die Hipsterhölle Wien-Neubau. 

Im ersten Halbjahr 2026 waren im Bezirk Rohrbach 44,2 Prozent der neu zugelassenen Pkw elektrisch. Damit lag der Mühlviertler Bezirk vor Wien-Neubau mit 38,8 Prozent.

Da wird ja das Seitan-Huhn in der Pfanne verrückt. Hattmannsdorfers Bild vom mythischen Verbrennerparadies Oberösterreich – verpufft in Schall und Rauch.