Schneechaos: Bevölkerung muss marodes Bundesheer aus Kasernen befreien


Bundesheer/Flickr

Nach den großen Neuschneemengen am Wochenende sind mehrere österreichische Kasernen von der Außenwelt abgeschnitten. Das Bundesheer bittet die Bevölkerung um rasche Hilfe, um das Schneechaos zu bewältigen.

Die Lage ist dramatisch. Tausende Soldaten und Rekruten sind seit Freitag in ihren Kasernen eingeschneit. Die prekäre Situation verdeutlicht den desolaten Zustand des österreichischen Militärs.

Die Hilferufe konnten erst heute Früh abgeschickt werden, nachdem die 56k-Modems am Wochenende zum Schaufeln benötigt wurden. Denn die wenigen vorhandenen Schneeschaufeln stammen aus der Konkursmasse einer kenianischen Straßenmeisterei. Die Streusalz-Reserven wanderten aus budgetären Gründen längst in die Gulaschkanonen.

Abhärtung für Rekruten

Die humanitäre Lage in den Kasernen ist angespannt. Nachdem die Versorgung von außen nicht mehr möglich ist, müssen Rekruten mit einer eisernen Notration von sieben Bier und zehn Zigaretten pro Tag auskommen. Die bangen Stunden des Wartens vertreiben sich die jungen Männer, indem sie sich wie gewohnt ins Gesicht schreien lassen.

„Einmal mehr trifft es die Schwächsten in der Gesellschaft. Die, die sich nicht wehren können“, zeigt sich Rotes-Kreuz-Einsatzleiter Mario Lenitz bestürzt. Er händigt einigen hundert hilfswilligen Bewohnern eines Seniorenheimes, die nicht mehr länger zusehen wollen, Schneeschaufeln aus.

Budgeterhöhung?

Verteidigungsminister Mario Kunasek sieht sich angesichts des Chaos in seiner Forderung um eine Budgeterhöhung bestätigt. In seiner derartigen Verfassung sei das Heer unmöglich in der Lage, in absehbarer Zeit Land in Nordafrika einzunehmen.

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Es hat schon einen Grund, warum das Wort „untauglich“ in 97% der Fälle im Zusammenhang mit unserem Bundesheer verwendet wird.

Ich würde die Idioten losschicken, die unser Bundesheer immer beleidigen, die sie aber den ganzen Dreck machen lassen, die sonst keiner macht. Vermutlich werden diese Herrschaften aber vor dem AMS stehen,um dieArbeitslose verlängern zu lassen oder auf den Postboten warten, der sie bringt! Lasst unser Heer in Ruhe und schaut auf euch!!!!

Das Kernproblem unserer Gesellschaft.
Wohl ein Freud’scher* Versprecher.
Auch möclich: Wohl ein freudischer Versprecher.

Auch möglich …
Sonst gibt’s wieder Zoff!

Der erste Satz Ihres Postings ist ein grammatikalischer Hochgenuss; fast so gut wie der eigentliche Artikel! Weiter so, Herr Oberst!???

Bitte um empirische Darlegung. Mir kommen die 97% zu gering vor.

der rest bezieht sich auf die deutsche bundeswehr… oder italien seit der abschaffung des dienstes

Genau so.

danke für diesen artikel vielleicht tun sich dadurch noch mehr helfer finden und wir tun nicht mehr so lange unsere eigenen schaß einatmen müssen. aber die tage sind bereits gezählt – wir tun eh schon wieder das internetz empfangen.

„Tausende Soldaten und Rekruten…“

Nur zum Klugscheißen: Rekruten sind Soldaten.

Hendiadyon nennt sich das und macht die Sprache geil

Eher eine Tautologie, da jedes Wort auch alleine stehen kann..

Kanonenfutter.

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