Retourkutsche: Rumänien legt Veto gegen Kreisverkehrs-Eröffnung in NÖ ein


Karner vor Kreisverkehr
Dragan Tatic/BKA, SimonWaldherr / Wikipedia (M)

Das bedeutet Krieg! Rumänien lässt sich Österreichs Blockade gegen den Schengenbeitritt nicht gefallen. Als Retourkutsche legt der rumänische Außenminister heute ein Veto in Brüssel gegen die Eröffnung eines neuen Kreisverkehrs im Texingtal in Niederösterreich ein. 

ST. PÖLTEN – „Meisterin der dunklen Künste, ich habe gedient“, flüstert Gerhard „Wurmschwanz“ Karner und geht vor Johanna Mikl-Leitner auf die Knie. 447,7 Millionen Menschen in der EU sind nun in Geiselhaft des „Kreisverkehr-Dollfuß“ (Zitat: Website der ÖVP NÖ). Einzig und allein, damit die ÖVP bei der Landtagswahl im Jänner 0,2% mehr Stimmen bekommt. 

„Scheiß auf Schengen, wer braucht denn diese Rumänerer“, lacht Karner hämisch. Eine Beraterin flüstert ihm etwas ins Ohr. „Ähm… im Prinzip jede niederösterreichische Familie, die sich eine 24-Stunden-Pflegerin für die Oma engagieren muss, weil die Regierung die Pflegereform nicht packt.“

Doch dann erreicht St. Pölten die Hiobsbotschaft: Rumänien lässt sich das Veto gegen seinen Schengen-Beitritt nicht gefallen. „Wenn Österreich die gesamte EU-Politik lahmlegt, dann legen wir den gesamten Verkehr in Texing lahm!“, erklärt der rumänische Außenminister Bogdan Aurescu erzürnt.

Für die Infrastruktur in Texing hat dies fatale Folgen: „Das Leid der zehn Linksabbieger, die täglich von der Landesstraße zum ADEG rein müssen, wird dadurch nun erheblich verlängert. Es ist eine Schande!“, so die Reaktion des Texinger Bürgermeisters Friedrich Schwarzinger. „Aber wurscht, Baugenehmigungen haben wir noch nie gebraucht hier, sofort mit dem Bau beginnen, los gehts, was, wie? Wo sind denn unsere stolzen niederösterreichischen Bauarbeiter alle, wo?“

Kommando retour

„Alle zurück, schnell!“ Rumäniens Ministerpräsident Nicolae Ciuca stoppte heute früh die fünf Bauarbeiter aus Sibiu an der Grenze, die eigentlich in Texing den dringend benötigten Kreisverkehr errichten sollten. „Dort oben in diesem blau-gelben Parteisumpfgebiet herrschen nur Korruption und Kriminalität, damit soll kein Rumäne was zu tun haben. Österreich hatte in den letzten sieben Jahren insgesamt 248 Regierungen, so eine Bananenrepublik sollte gar nicht Teil der EU sein.“

Sein bulgarischer Kollege, Staatspräsident Rumen Radew, nickt und stimmt zu. „Ich wurde erst gestern wieder von österreichischen Verbrechern reingelegt.“ Er zeigt auf sein Raika-Depot, der ETF Megacorruption Sumsi 3000 ist im Sinkflug.

EU-Kommissionspräsidentin Ursula Von der Leyen bleibt entspannt. „Dass ein irrer Extremist einen ganzen Kontinent für eine Provinzwahl in Geiselhaft nehmen kann, gehört zur Demokratie dazu und wurde von den Vordenkern der Europäischen Union genauso vorgesehen“, lächelt sie. „Natürlich: Frieden, Handel, Menschenrechte, Demokratie, alles wichtig. Aber wissen Sie, was noch wichtiger ist? Dass die ÖVP NÖ weiterhin alleine regieren kann, weil jeder in Brüssel weiß: Fällt einmal St. Pölten, fällt das ganze Abendland.“

Der österreichische Innenminster Karner spaltet die EU. International ist die Empörung groß. „Dieser blaugelbe Kreisverkehr-Diktator zerstört die europäische Idee und alles, wofür dieses Friedensprojekt steht“, tobt auch Ungarns Regierungschef Viktor Orban und kündigt eine Klage wegen Urheberrechtsverletzung an.

Chefin enttäuscht 

Zurück in St. Pölten. „Meisterin der dunklen Künste, ich habe doch versagt“, flüstert Karner. Mikl-Leitner ballt wütend die Faust, der Himmel verfinstert sich, ein Gewitter zieht auf. „Der Kreisverkehr muss eröffnet werden, sorge dafür, Wurmschwanz. Und jetzt schleich di aus meim, Büro. Ein Fehler noch und i reiß dir den Schädl ab!“

Nachdem er sich selbst 60 Minuten lang ausgepeitscht hat, ist Karner wieder voller Tatendrang. „Ich mache meine Herrin wieder glücklich.“ Der Innenminister ist derzeit am Weg nach Brüssel, wo er sich vor die Drehtür der Kommission kleben und damit die gesamte EU blockieren will.

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28 Kommentare
    • Yep, er glaubt tatsächlich immer noch korruption ist Normal und in Ordnung. Wie es in Rumäninen damit aussieht kann ich nicht wirklich beurteilen.

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