„Red ma übern Preis“: Mysteriöser Schlepper bietet Flüchtlingen, Balkanroute für 49.000 EUR zu öffnen


Kurz mit Kapuzenpulli

Gibt es doch noch Hoffnung für die Flüchtlinge auf Moria? Ein mysteriöser Schlepper tauchte heute Nacht im Lager auf. Er bot den verzweifelten Menschen an, die Balkanroute zu öffnen und ihnen so den Weg nach Europa zu ebnen – freilich gegen eine kleine Spende.

LESBOS – „Ihr wollt also nach Europa? Da gibt es Mittel und Wege“, flüstert der mysteriöse Mann, der sich selbst nur als Basti Capone vorstellt. „Ich hab schon vielen Leuten geholfen. Aber meine Dienste sind nicht gratis. 49.000 Euro pro Nase. Nix ‚Was is letzte Preis‘. Nur eine Regel: kein Rechnungshof!“

Aufgeregt scharren sich die Flüchtlinge um den Schlepper. Ein Syrer ist skeptisch: „Aber stimmt es, was man sich in Damaskus erzählt? Wurde die Balkanroute nicht 2016 von Sebastian Kurz mit nur einem einzigen Ohrenschlag geschlossen?“

Der Mann schmunzelt geheimnisvoll, macht eine theatralische Pause, dann sagt er: „Danke für diese Frage. Ja, die Balkanroute wurde wirklich von ihm geschlossen und zwar so dicht, dass es wirklich schwer ist, da durch zu kommen, weil dieser Kurz ist sehr schlau, ein Genie, vielleicht das größte der Menschheit, und er schaut auch sehr gut aus, er achtet sehr auf seine Haare und verwendet Conditioner, deshalb glänzen sie so. Aber ich bin schlauer.“

Bootsfahrt

4 Uhr früh. Es geht los. Basti Capone pfercht die Flüchtlinge auf ein kleines Boot mit dem Namen „Geilomoschlauchboot“. Er warnt eindringlich: „Es wird nicht ohne hässliche Bilder gehen! Aufpassen, sonst wird jeder bald jemanden kennen, der über Bord geht. Ich bin der Kapitän und wir sind jetzt alle in einer Koalition, das heißt: Ich geb die Richtung vor und ihr dürft still sein. Das Beste aus beiden Welten!“

Zehn Meter von der Küste entfernt kommt plötzlich ein Sturm auf. Es gibt keine Rettungswesten mehr, weil Basti Capone alle fünfzig Stück bereits selbst trägt. Eine zehn Zentimeter hohe Welle kommt auf das Boot zu. Capone schreit: „Achtung, Monsterwelle!“ und zieht das Boot an der Seite hoch. Es kentert. Als sich alle Flüchtlinge an die Küste gerettet haben, ist der mysteriöse Mann bereits mit ihrem Geld in die Dunkelheit verschwunden.

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mitten ins Schwarze (Charakterbild) getroffen

Natürlich ist Basti der Allergrößte der Allergrößten, neben ihm verblasst sogar ein stabiles Genie wie Trump.

Karlheinz immer noch ohne Versorgungsjob? Immer noch kein Günstling der Regierung, obwohl er doch mit seinen eindimensionalen Postings soviel ungewollte Werbung macht!

Die Anständigen und echten Christsozialen in der ÖVP ekelt es vor der Flüchtlingspolitik von Basti und seinem Wunderteam.

Warum hört man dann nichts von ihnen, auch die SPÖ ist ziemlich schweigsam. Nur nicht laut empören, sonst scheucht man die Wähler zur FPÖ!

Trump hat das schon oft selbst gesagt. „I am the greatest. But that Short from Australia is even greatester“

Erschreckend, wie treffend das ist

Der heißt doch Sebastians Cotton Capo die Bastardi

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