Ex-Nationalratspräsident Norbert Hofer (FPÖ) sorgte am vergangenen Freitag für Aufsehen. Mit 2,48 Promille touchierte er bei Pinkafeld eine Verkehrsinsel, fuhr in den Gegenverkehr und landete fast im Straßengraben. Was auf den ersten Blick wie ein ganz normaler burgenländischer Vormittag wirkt, hat einen handfesten finanziellen Hintergrund.
„Das ist mir noch nie passiert“, entschuldigte sich Hofer gegenüber Medien. Dabei ist das doch ganz normal. Wem ist das noch nie passiert, dass er vormittags ins Auto purzelt, mit dem Gesicht exakt auf den Zündschlüssel fällt und den Wagen im reflexartigen Stundenschlaf sanft in den Gegenverkehr lenkt?
Die frühe Uhrzeit für die Jörg-Haider-Gedenkfahrt verwundert dabei nur Laien. Erfahrene nicht-amtsführende Stadträte wissen längst: Ab 11 Uhr wird nicht mehr gehackelt, sondern vorgeglüht.
Normalerweise wird man für derartige Trunkenheitsfahrten am helllichten Tag sofort mit der Airbert One außer Landes gebracht. Doch Hofer hatte einen triftigen Grund zu feiern.


