Quarantäne, Tag 10: Kickl wird Wäscheständer


Kickl als Wäscheständer
Herbert Kickl/Facebook, Montage

Die lange Zeit in Quarantäne ruft bei vielen Menschen merkwürdige Verhaltensänderungen hervor. Ein besorgniserregender Fall wurde nun in Wien bekannt: Der FPÖ-Politiker Herbert Kickl glaubt offenbar schon seit Stunden, er sei ein Wäscheständer. Dreht das Land jetzt durch?

WIEN – „Weiße Wäsche her, dunkle Wäsche weg!“, brüllt Kickl, während er sich in einem Fantasiepyjama im Wohnzimmer in Pose wirft. „Und als Waschmittel bitte nur White Power von Arier nehmen, nur so bleibt die weiße Wäsche auch wirklich weiß, alles andere verursacht bei mir immer so Halsweh, weil ich dann so laut rumschreie.“

Die Quarantäne ist auch für den Klubchef eine ungewohnte Situation. Kickl übernimmt zum ersten Mal in seiner Karriere eine gesellschaftlich nützliche Aufgabe. „Das fühlt sich noch sehr krank, sehr entartet an, aber auch ein Herbert Kickl probiert in der Quarantäne gern neue Sachen aus“, lacht er, während er bereits drei Stunden lang in derselben Position ausharrt und durch seine militärische Körperspannung zu zittern beginnt.

Schmutzwäsche

Mittags ist es Zeit für die nächste Ladung Schmutzwäsche. „Die kommen bei 30 Grad rein“, erklärt Kickl und stopft dutzende Österreich-Flaggen, die er als Bettwäsche verwendet, in die Waschmaschine. „Die Deutschlandfahnen, die ich immer als Unterleiberl trag, die waschma dann extra. Und da hinten hab ich noch einen vollen Koffer aus der Ideenschmiede, der gehört auch noch gewaschen.“

Während die Waschmaschine rotiert, sitzt der FPÖ-Chef zufrieden davor und starrt auf das glucksende Wasser hinter der Scheibe: „Das ist einfach so beruhigend, das erinnert mich immer an das Mittelmeer“, erklärt Kickl und zeigt auf eine Fantasieuniform, die langsam in den Wassermassen versinkt.

Besorgte Parteifreunde

Kickls Parteifreunde machen sich bereits Sorgen um die psychische Verfassung ihres Chefs: „Er kommt nicht einmal mehr zu den vielen Corona-Partys, auf die wir ihn einladen“, zeigt sich ein steirischer Ex-Landtagsabgeordneter der FPÖ enttäuscht. „Dieser lachende Wäscheständer, der etwas sinnvolles macht, das ist längst nicht mehr unser Herby. Den alten Herby, den hat wohl Corona dahingerafft…“

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Zum ersten Mal eine gesellschaftlich nützliche Aufgabe? Schlecht recherchiert, Freunde!
Unser Bimaz, der nie nix mit der Ideenschmiede zu tun hatte, war immer schon gesellschaftlich wertvoll: als schlechtes Beispiel war und ist er schier unersetzlich!

Ob dieses Arier Waschmittel so powerful ist, dass es hartnäckige braune Flecken aus der weißen Unterhose vom Bimaz entfernt?

Jetzt Innenminister Herbert Keppl und Hartinger-Klein im Gesundheitsministerium – Halleluja, dieser Kelch ist an uns vorbei gegangen!

Vizekanzler Hatze wäre auch noch dabei!!

vom Norli-Bär als Minister ganz zu schweigen

Der wascht mit 30 Grad? Das kann doch nur ein stichhaltiges Gerücht sein! Das sind sicher 88 Grad!

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