„Pull-Effekt droht“: Kurz will kein außerirdisches Leben von der Venus aufnehmen


Venus, daneben Kurz
Andy Wenzel/BKA (M)

Internationale Forscher haben auf der Venus Hinweise auf außerirdisches Leben gefunden. Österreichs Kanzler Sebastian Kurz prescht jetzt vor und will kein Leben aus dem Weltraum auf der Erde aufnehmen. Er befürchtet einen Pull-Effekt und betont, er habe die Milchstraße geschlossen.

WIEN/VENUS – „Wir müssen hier vernünftig bleiben und unser Handeln nicht durch Gefühle, Moral oder Menschenrechte beeinflussen lassen“, mahnt Sebastian Kurz ein. Der Kanzler hat zu einem Hintergrundgespräch geladen. So angespannt hat man ihn selten erlebt.

„Sie kennen mich, ich mag die Sterne. Manche Menschen sagen zu mir sogar auf der Straße, Sebastian, du bist ein Star, aber das müssen andere beurteilen. Wenn wir jetzt hundert Mikroben von dieser Venus da oben zu uns in unser schönes Land holen, was machen wir mit den nächsten hundert? Wann hört es auf? Wo liegt die Obergrenze? Ich habe deshalb die Milchstraße geschlossen.“

Mikroben-Welle droht

Minutenlang starrt der Kanzler aus seinem Bürofenster in den Himmel. „Dort oben warten sie schon, mit ihren Mikroben-Koffern, mit ihren mittelalterlichen Mikroben-Werten und mit ihren Gratis-Mikroben-Handys von der Caritas, um bei uns das Venus-Haschisch zu verkaufen. Viele von ihnen können nicht einmal deutsch. Und arbeiten wollen sie auch nicht. Oder haben Sie schon einmal um acht Uhr früh in der U-Bahn eine Mikrobe am Weg in die Arbeit gesehen? Eben.“

Kurz trinkt von seiner Kaffeetasse und verschluckt sich plötzlich. „Sehen Sie den kleinen, roten Planeten da oben? Da! Wie kommt der da hin? Schickt uns der die Ausländer-Außerirdischen? Die roten Netzwerke aus der Staatsanwaltschaft sind ja noch mächtiger, als ich befürchtet hab. Karl, es ist ist Zeit.“

Innenminister Karl Nehammer tritt aus dem Schatten an den Tisch. „Ja, mein Gebieter.“ Er breitet schweigend einen Plan auf dem Tisch aus. Darauf ist ein goldener Signa-Todesstern powered by René Benko zu sehen, der einen Louis-Vuitton-Store eingebaut hat und von KTM-Sternzerstörern bewacht wird.

Grüne stimmen zu

Die Grünen stimmen den Plänen der ÖVP zähneknirschend zu, wie Vizekanzler Werner Kogler erklärt: „Nein, wir sind nicht glücklich damit, dass wir null Alien-Flüchtlinge bei uns aufnehmen. Aber stellen Sie sich vor, die ÖVP würde mit der FPÖ regieren. Dann wäre es noch schlimmer, dann würden wir null Alien-Flüchtlinge aufnehmen. Daran will ich gar nicht denken.“

Hilfe vor Ort

Immerhin: Nach Druck des Koalitionspartners erklärt sich Kurz bereit, die Entwicklungshilfe von einem auf zwei Euro zu verdoppeln. Außerdem soll es Hilfe vor Ort geben. Heute Abend startet eine Trägerrakete zur Venus. Mit an Bord: Weltraumaffe Gernot mit drei Zelten, 20 weißen Hemden und 40 Litern Aperol Spritz.

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Vorsicht! Es könnte sein das der Weltraumaffe versehentlich nur 40ml Aperol Spritz mitnimmt.

Egal, Hauptsache wir sind den Weltraum Affen Gernot los, auf der Venus kann er dann der Schwefelwolke erklären, warum er in Wien gewählt werden soll, wo doch laut eigener Aussage im ZiB 2 Interview die FPÖ die richtigen Themen hat. Wenn ihn dann die Schwefelwolke wählt, kann er sich dann auch hoffentlich 86 mal nicht mehr erinnern, woher er kommt und alle sind glücklich.

So jung und schon so vergesslich. Eine frühe Form der Demenz. Zum Mitregieren langt das aber allemal, da ist noch viel Vakuum nach oben…

Und die Grünen sollen kollektiv auf den Mars auswandern. Dort können sie dann mit den autochthonen grünen Männchen eine Koalition eingehen und der Bevölkerung den Unterschied von null und gar keinen Flüchtlingen erklären. Ein völlig fehlendes Rückgrat soll sehr geeignet für das Leben am Mars sein. Auch beim A…kriechen soll die autochthone Rückenmuskulatur sehr nützlich sein.

Bearbeitet von FraFi

Wer schafft bei Euch eigentlich immer diesen genialen Kurz-O-Ton….?👌👌😊

SCHWERST genial! 👌

Ich möchte im Namen der Weltraum-Affen, -Hunde, -Meerkatzen und sonstiger Tiere bitten, von derartigen Vergleichen Abstand zu nehmen. Wie kommen diese hoch entwickelten Lebewesen dazu, mit Gernot Blümel in einem Satz genannt zu werden!

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