Pleite nach Strache-Rücktritt: Thomas Cook blieb auf tausenden Ibiza-Flügen sitzen


Bene Riobó/Wikipedia, CC-BY-SA 4.0, Montage

Der Rücktritt von Heinz-Christian Strache reißt den größten Reiseveranstalter mit: Thomas Cook musste heute Nacht Insolvenz anmelden. Das Traditionsunternehmen blieb seit Mai 2019 auf tausenden Ibiza-Flügen sitzen. Alle Bemühungen für eine Rettung verliefen im Sand. 

LONDON – „Wir hatten keine andere Wahl und mussten leider das Konkursverfahren einleiten. Wir hoffen alle auf ein politisches Comeback, lieber HC, wenn du das hörst, bitte melde dich, ich bin 24/7 online auf WhatsApp“, sagt Thomas-Cook-CEO Peter Fankhauser in einer verzweifelten Videobotschaft.

„Wir haben alles probiert, um Herrn Strache und seinen Dolmetscher wieder auf die Insel zu locken“, so ein Konzernsprecher. Noch bis Mai ging 90% des gesamten Umsatzes auf der Route Wien – Ibiza auf das Konto der Großkunden Strache und Gudenus.

Trotz Kampfpreisen wie etwa dem All-you-can-sniff-Paket um 700 Euro inklusive Shuttle vom Novomatic-Büro zum Flughafen, sowie von Thomas Cook vorab gefälschten Spesenabrechnungen konnten sie nicht wieder zurückgewonnen werden.

Hoffnungslosigkeit

Seit dem Strache-Rücktritt wurde es still auf der spanischen Trauminsel. „Die goldenen Zeiten sind vorbei“, seufzt der spanische Tourismusminister Pedro Sanchez. Aufgrund des Ausbleibens von Strache und Gudenus leerten die Gastronomen tausende Hektoliter Vodka Red Bull in die Flüsse. Forschern zufolge dauert es Jahrtausende, bis die letzten Spuren des neurotoxischen Umweltgiftes aus dem Grundwasser verschwunden sind. Die Strände Ibizas sind ebenfalls massiv verschmutzt, tausende weggeworfene Schnitzel brutzeln in der Sonne vor sich hin.

Resignation

Auch die spanische Schattenwirtschaft erlitt einen Dämpfer, hunderte Kokaindealer müssen umgeschult werden. „Seit Señor Strache weg ist, gibt es für mich nur noch ein weißes Pulver: Mehl, ich bin im ersten Lehrjahr als Konditor. Ich hasse es und will mein altes Leben zurück, richten Sie Señor Strache bitte mucha suerte von Sergio aus“, sagt Sergio O., 29, aus Ibiza-Stadt, während er sich resigniert eine Line Backpulver legt.

Staatliche Hilfe?

Die Regierungen Großbritanniens und Spaniens üben hinter den Kulissen großen Druck auf Österreich aus. Gefordert wird staatliche Unterstützung. So soll Strache etwa nach der kommenden Wiener Bürgermeisterwahl wie schon andere blaue Sozialfälle vor ihm nicht-amtsführender Stadtrat werden und dank der neu gewonnenen Freizeit nach Ibiza zurückkehren können.

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??????

Hört doch endlich auf, auf dem armen HC rumzuhacken. Laut Ibiza-Buch hat der im gesamten Video nicht gekokst, nur stundenlang mit der Russen-Tante über Korruption verhandelt.

Ibiza wird der nicht mehr los!
Klstlich8.

Aber er kann deutsch ?

Kann ich auch.
Habe mich nur vertippt.

:) :) :)

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