Österreichische Lösung: Amazonas bekommt für Brände eigenen Raucherbereich


Brasilien lässt mit einer unkonventionellen Maßnahme aufhorchen: Der Amazonas bekommt einen eigenen, abgetrennten Raucherbereich für die Waldbrände. Die brasilianische Regierung spricht von einer österreichischen Lösung. Experten jubeln und erklären den Amazonas für gerettet.

BRASÍLIA – Brasiliens Staatschef Adolf Bolsonaro zeigt sich erfreut über die Abtrennung des Regenwaldes: „Als mündiger Faschist lasse ich mir das Rauchen auch in Zukunft nicht verbieten. Mit den Raucherbereichen haben wir jetzt – inspiriert durch die visionäre türkisblaue Ex-Regierung in Österreich – eine Lösung gefunden, mit der alle Raucher leben können“, lacht Bolsonaro, wirft eine Zigarette in den Dschungel und entzündet 39.000 Hektar Regenwald.

Umweltschutz

Die Raucherbereiche trennen den Regenwald durch eine Glaswand in separate Bereiche und schützen so die Flora und Fauna, sowie ganz São Paulo vor den Gefahren des Passivrauchs.

Dass der Amazonas nun kontrolliert abbrennen kann, ist für Bolsonaro ein Meilenstein: „Wir müssen auch an die zukünftigen Generationen denken. Damit die nicht nur faul herum liegen, sondern wieder was aufzubauen haben aus den Trümmern, die wir ihnen hinterlassen, damit sie es dann auch wieder zerstören.“

Selbst ein Verschwinden des Amazonas bereitet dem Agrarlobbyisten und Schweinepriester Bolsonaro kein Kopfzerbrechen: „Mag schon sein, der Regenwald produziert 20% des Sauerstoffes auf der Erde, aber wir können ja einfach 20% weniger atmen“, lächelt Bolsonaro und stülpt mehreren Journalisten Plastiksackerln über den Kopf.

Anklang

Die Maßnahme findet in Österreich großen Anklang. „Da herrscht noch Freiheit und Demokratie, und ned so wie bei uns Meinungsdiktatur und faschistische Gesundheitsexperten“, findet Norbert Drescher vom Favoritner Wirtshaus Zum zünftigen Karzinom. Er will seinen Stammgästen auch künftig das Rauchen in seinem Lokal ermöglichen und überlegt daher eine Übersiedlung in den Regenwald.

Staatengemeinschaft handelt

Die Waldbrände sollen beim G7-Gipfel in Biarritz ganz oben auf der Agenda stehen. In einem gemeinsam verfassten Draft Communiqué der teilnehmenden Staaten wird betont: „Es ist jetzt wichtig, als Staatengemeinschaft geschlossen nach Brasilien wegzuschauen.“

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19 Kommentare
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Der Van der Bellen hat sicher schon einen Staatsbesuch organisiert, um sich das vor Ort etwas genauer anzusehen.

Ob er ähnlich proaktives für den Stadtpark überleg? ?✌

Die Letzten, die verhungern müssen, werden die Ersten sein, die ersticken.

Im Grunde das gleiche Prinzip wie ‚Niemand soll hungern ohne zu frieren‘ andernorts ?

Kriegen die einen Shredder Bereich auch?

Das Holz, das nicht verbrennt, wird eh geschreddert. Wir brauchen die Fläche dringend für das Soja, das bei uns zu Wiener Schnitzeln (vom Schwein) heranwächst.

Schnitzel Wiener Art bitte

„Adolf“ Bolsonaro? Geh Bitte. Er heißt Jair. Aber sein zweiter Vorname – kein Witz! – ist „Messias“. Als solcher sollte er einmal versuchen, über das Wasser des Amazonas zu gehen. Am besten dort, wo es von Piranhas wimmelt.

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