Noch vor wenigen Tagen warnten Experten eindringlich davor, in die Alte Donau zu urinieren. Angesichts der historischen Dürre vollzieht die Stadt Wien nun eine Kehrtwende: Bürgermeister Michael Ludwig appelliert an alle Bewohner der Hauptstadt, den Wasserstand durch gemeinschaftliches Urinieren zu stabilisieren.
WIEN – „Da vorne ist noch ein Platz frei! Enger zusammenrücken! Gemma!“, ruft Robert Buchschwenter, Leiter des Magistrats für Urin- und Gewässerangelegenheiten, durch ein Megafon. Am Ufer der Alten Donau haben sich rund 200 Freiwillige aufgestellt.


