Nehammer trifft Putin: Das Protokoll eines historischen Besuchs

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Kanzler Karl Nehammer hat Geschichte geschrieben! Durch seinen Besuch beim russischen Präsidenten Wladimir Putin hat er gezeigt, dass es sich lohnt, große Strapazen auf sich zu nehmen, um absolut nichts zu erreichen. Der Tagespresse liegt das Protokoll des Treffens vor. 

08:37 Uhr – Nehammer verlässt Kiew, beim Ausparken touchiert sein Trupp einige Autos, doch der ÖAMTC ist sofort zur Stelle und schleppt den Kanzler im Schritttempo bis nach Moskau ab, während er staatstragend aus dem offenen Fenster den ukrainischen Flüchtlingen zuwinkt.

10:05 Uhr – Während der Fahrt nach Russland starrt der Kanzler immer wieder auf einen Zettel, geht seine Rede durch, wichtige Worte, die er dem russischen Präsidenten mitteilen will. „Herr Putin, I have a dream: In meiner Altbauwohung in Hietzing brenn i mi scho dumm und deppert fürs Gas, im Quartal 1 zum Beispiel hab ich scho länge mal breite Nachzahlung, kann ma da nix machen, bitte?“ Es sind Worte für die Ewigkeit. Nehammer blickt hoch. „Keine Sorge, das is im Wortlaut alles mit der EU so abgesprochen, also so ungefähr.“