Nach Kritik: GIS will Kontrolleure nicht mehr durch Toiletten schicken


Schlangen im Klo
Polizei

Weil ein Grazer Pensionist jahrzehntelang keine GIS-Gebühren mehr bezahlt hatte, wurde er beim morgendlichen Gang aufs WC von einer rund 1,6 Meter langen Albino-Python gebissen. Nach massiver Kritik will die GIS ihre Kontrolleure nun nicht mehr durch die Kanalisation schicken.

GRAZ – „Das letzte Mal hab ich die GIS-Gebühr im Spätsommer 1978 bezahlt. Als ich dann am Dienstag auf der Toilette gesessen bin, hab ich plötzlich eine tiefe Stimme gehört, die gesagt hat: Hände hoch, jetzt nicht den Helden spielen! Haben Sie eine Rundfunkempfangseinrichtung?“, rekonstruiert der Grazer die dramatischen Momente. „Ich hab mich in dem Moment richtig angeschissen.“ 

Als der perplexe Pensionist keine Antwort fand und mehrmals erfolglos die Spülung betätigte, setzte der GIS-Kontrolleur zum Genitalbiss an, „so wie das in der Ausbildung trainiert wird“, bestätigt eine GIS-Sprecherin. Da der „Terrorist“ (Zitat: GIS-Einsatzbericht) seinen Widerstand aufgab, sah der Kontrolleur von weiteren Maßnahmen wie dem gefürchteten Genickwürger oder der Injektion von Nervengift ab.

Insidern zufolge könnte es mehr GIS-Opfer geben, als bisher medial bekannt. So soll etwa der Schönbrunner Elefant Kibali keineswegs eines natürlichen Todes gestorben sein. Ein anonymer Whistleblower berichtet, Kibali habe seit Jahren nur Gebühren für sein Radio, nicht aber für seinen 60″ Plasma-TV gezahlt. Der Insider zeigt uns diese Skizze aus dem Einsatzbericht: 

Scharfe Kritik

„Diese Praxis ist doch völlig verrückt und unethisch. Da werden alte Urängste geweckt. Stell dir vor, du schwimmst seelenruhig durch ein Abwasserrohr und auf einmal siehst den nackten Hintern von einem Österreicher, die armen Tiere“, schüttelt Tierschützer Clemens Foreith den Kopf.

Tierische Mitarbeiter

Die GIS ist nicht der erste Betrieb, der Kritik für seine tierischen Mitarbeiter einstecken muss. Bei den ÖBB ist ein Papagei seit Jahren dafür zuständig, nicht auftauchende Züge mit einer „Verspätung aus dem Ausland, Hansi will ein Keks, Hansi will ein Keks, ihr Huankinda“ zu erklären. Tiere erreichten teils auch schön höchste Stufen der Hierarchie, so wird die Immobilienfirma „Signa Holding“ etwa seit Jahren von einer Heuschrecke geführt, und im Finanzministerium kümmert sich ein Zweifinger-Faultier um die Kommunikation mit der WKStA.

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Der kleine Kibali ;(

Wir haben in letztes Jahr besucht, als er fröhlich herumgeturnt ist.

Ich hab mich in dem Moment richtig angeschissen 🤣

Nicht die Betonfossile (besonders) in der WKÖ und der Wiener Spö vergessen, die den 70er Spirit von „jedem Wiener seinen Autobahnkilometer“ weiterleben wollen.

Toller GIS Beitrag, es lebe das Sommerloch.

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