Methanleck setzt Gas frei: Wiener Polizei verhängt über Antarktis 500 Euro Strafe


Eisberg

So nicht! Im Boden der Antarktis dürfte ein Leck seit Jahren Methan freisetzen. Die Wiener Polizei kann nun nicht mehr länger zusehen und verhängt gegen die Polarregion eine saftige Geldstrafe über 500 Euro. 

ANTARKTIS – Morgendämmerung. Ein Boot der Wiener Polizei nähert sich langsam dem Leck. „Vursicht, heat‘s des Blubbern? Des is ka Deitsch!“ Einsatzleiter Siegfried Strobl hält sich die Nase zu. Kurz darauf steht er vor dem Leck und brüllt eine junge Pinguinfamilie nieder: „Mocht’s an Schuach, des is mei Lond!“

Ein Blauwal zieht langsam vorbei. Polizisten nähern sich dem Tier, doch der Einsatzleiter hält sie zurück: „Den ned amtshandeln, des is ana von uns, der hot de richtige Forb…“ Eine weitere Polizistin vernimmt inzwischen die Daten des tatverdächtigen Lecks: „Sodawasser, Name und gemeldeter Wohnort bitte… Wie? Mutter. Erde. Nie gehört, bist ka Hiesige, oder?“

Obwohl die international renommierte Wiener Polizei anwesend ist, kennt das Leck weiterhin keine Hemmungen. „Ein Darmwind nach dem anderen, so eine Respektlosigkeit hab ich in 25 Dienstjahren noch nicht erlebt“, schüttelt Einsatzleiter Strobl mit dem Kopf, während er einen Strafzettel über 500 Euro in eine Flaschenpost steckt und sie ins Wasser wirft.

Unbeugsamer Gegner

Stunden später. Noch immer blubbert das Gas aus dem Boden. Die Polizei hat bereits Strafen in Höhe von 4,7 Millionen Euro ausgestellt. Mehrere Cobrabeamte sind vom Boot gesprungen und fixieren das eiskalte Wasser. Ein Versuch, das Wasser mit dem Elektroschocker zu tasern, geht nach hinten los. 

Auch Einsatzleiter Strobl ist am Limit. „Wir haben alles getan, das Eis geschlagen, Pfefferspray geleert, sogar geföhnt, was sollen wir noch machen? Ich bin mit meinem Polizeischul-Latein schön langsam am Ende. Ich glaube, wir müssen zu unserer Geheimwaffe greifen…“ Eine Kollegin schreit: „Na Siegi! Tua’s ned! Bist deppert?“ Doch es ist bereits zu spät, die Rainhard-Fendrich-CD verschwindet im Player.

Droht weitere Gefahr?

Das Gasleck in der Antarktis ist derzeit aber nur eine von vielen drohenden Umweltkatastrophen. Geologen verzeichnen schon seit längerem eine erhöhte tektonische Spannung rund um den seit 2018 inaktiven Sobotka und erwarten spätestens Ende September einen Ausbruch.

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7 Kommentare
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Das sind Gründe für eine Präventivhaft.
Das nächste mal einfach gleich abschieben.

Hoffentlich meinen Sie die zu erwartende tektonische Aktivität und nicht das arme, völlig schuldlose Antarktis-Methan-Leck.

Der Titel klang wenig vielversprechend, der Inhalt war – wenig überraschend- wieder mal sensationell ! Danke!

Aber wie geht das aus? Was ist passiert nachdem die Antarktis mit „I am from Austria“ beschallt wurde?

Der Schwarm. Roman v Frank Schätzing. Lesen!

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