Da staunte Finanzminister und Insolvenzverwalter Markus Marterbauer nicht schlecht: Als er heute Morgen voller Vorfreude das erste Türchen seines Adventkalenders öffnete, fand er keine Schokolade, sondern einen handgeschriebenen Schuldschein über zwei Milliarden Euro seines Vorgängers Magnus Brunner vor.
WIEN – „Der Tag kann nicht mehr schlimmer werden“, sagt Marterbauer, als er uns in seinem Büro empfängt. Er dreht das Radio auf, „Last Christmas“ ertönt. Marterbauer holt seinen Arbeiterkammer-Stressball aus der Schublade und zerquetscht ihn.


