„Hallo Mama, mein Handy ist kaputt“: Orbán scammt EU um weitere 10 Milliarden


Orban und Von der Leyen geben sich die Hand
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Man macht es ihm zu einfach! Dem ungarischen Premier Viktor Orbán gelang ein weiterer Betrug. Nachdem er bereits gestern 10 Milliarden Euro ohne Gegenleistung erhielt, überwies ihm Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen heute leichtgläubig 10 weitere Milliarden. Erfolg hatte der Budapester Halunke diesmal mit einer altbekannten Betrugsmasche.

BRÜSSEL – Es sind bizarre Szenen, die Augenzeugen heute am Rande des EU-Gipfels beobachten. „Hallo Mama, hier ist deine Tochter. Mein Handy ist leider kaputt, du musst mir jetzt schnell 10 Milliarden überweisen“, erklärt Orbán, macht sich vor Von der Leyen breit und grinst unschuldig.


    • Der ganze EU – Rat ist zum Krenreiben. Selbst solche Regierungen, die diversen Richtlinien zugestimmt (und sie damit rechtsgültig gemacht) haben, setzen sie nicht um.
      Auch als Nutten für die Besitzstandswahrer und Steuerhinterzieher sind sie unerreicht. Mit ihrer Kirchturmpolitik lassen sie sich von Apple, Amazon & Co gegeneinander ausspielen (Schaden EU-weit jährlich 825 Milliarden € nach Schätzung von EP-Vizepräsident Karas) und von den fehlenden Transparenzmaßnahmen profitieren die Steuerhinterzieher und Geldwäscher – Schaden für die Allgemeinheit in ähnlicher Höhe. Auch Putin profitiert davon und die Bilanzbetrugsskandale (Wirecard, Commerzialbank Mattersburg, Greensill Capital wären bei Berücksichtigung der Empfehlungen anlässlich „Panama Papers“ (publiziert 2016!) auch bei geringeren Schadenssummen geblieben.

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