Härtefallfonds: Austria Wien bekommt von Regierung 500 Tore zugesprochen


Torjubel bei Austria Wien
Torjubel (FOTOMONTAGE) - EXPA / APA / picturedesk.com

Der Härtefallfonds der Regierung versucht dieser Tage, die schlimmste Not zu lindern. Auf schnelle Hilfe kann sich pünktlich zum Bundesliga-Neustart auch Austria Wien freuen. Der Wiener Fußballverein bekommt als Soforthilfe 500 Tore zugesprochen. Doch reicht das, um die Veilchen vor dem Abstieg zu bewahren?

WIEN – Die letzten Wochen haben auch den Favoritner Traditionsverein Austria mitgenommen, wie Spieler Alexander Grünwald erklärt: „Dieses Corona ist die schlimmste Krise für uns seit der Bundesliga Saison 2019, 2018, 2017, 2016, 2015 und 2014.“

Trainer Christian Ilzer freut sich über das Hilfspaket: „Ich weiß schon gar nicht mehr, wie sich ein Tor anfühlt, in der Kabine haben wir ein altes Schwarz-Weiß-Foto hängen vom letzten Torjubel“, seufzt Ilzer. „Unglaublich, dass es Spieler gibt, die da aus zehn Meter Entfernung den Ball reintreffen, mit ihrem Fuß, ganz ohne Hände. Irre.“

Quarantäne als Chance

Die Zeit in Quarantäne haben die Austria-Spieler genutzt, um sich daheim fit zu halten, erklärt auch Stürmer Christoph Monschein: „Ich hab mir so YouTube-Tutorials angeschaut wie man sich Schuhbänder bindet.“ Auch Florian Klein hat die Krise genutzt: „Ich hab mir von einem 9-jährigen Chinesen mit 70 Millionen Followern auf TikTok zeigen lassen, wie man einen Ball stoppt. Aber das ist halt wie mit diesen Brotback-Videos, das schaut man an, aber in echt schafft man das ja nie, haha.“

Politik zufrieden

Die Politik zeigt sich mit dem Paket zufrieden: „Ursprünglich wollten wir ja mit dem Härtefallfonds den Kleinunternehmern helfen, aber das ist echt anstrengend, eine richtige Zettelwirtschaft, keine Ahnung, wer sich das ausgedacht hat“, so Sportminister Werner Kogler. „Deshalb konzentrieren wir uns jetzt auf einfachere Aufgaben, die schönere Schlagzeilen produzieren, das haben wir von der ÖVP durchsetzen können, ich mein, wir von den Grünen.“

Nicht genug

Zweifel am Rettungspaket kommen inzwischen aber von Fußball-Experte Thomas Oberndorfer: „500 Tore? Davon können sie vielleicht drei oder vier Wochen ein paar Unentschieden gegen Altach oder Admira rausholen, aber langfristig reicht das nicht. Vor allem nicht gegen eine europäische Topmannschaft wie St. Pölten.“

Der Wiener Traditionsklub braucht rasch mehr Hilfe, so Oberndorfer: „Wo ist Phase 2? Wir reden hier von Konvois. Sonderzügen aus den brasilianischen Favelas, mit 200 kleinen, wendigen Dribbelgöttern an Bord, die der Verein mit 14 Jahren durch einen Knebelvertrag an sich binden kann.“

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Bitterböse!
Und super, wie immer 👌

Hartberg spendet auch 50 Tore, die holt es leicht in den nächsten Partien gegen die Violetten zurück. Sollten sie nicht absteigen …

Ähhm, wer hat 5 zu 0 verloren gegen die Austria im November? ROFL

härtefond – halbleer

😛🖖🏈🏟🌶🌪

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