Politik

Grüne schließen Koalition mit FPÖ, ÖVP, SPÖ, Neos und Pilz aus

APA / Herbert Pfarrhofer / picturedesk.com

Die Grünen reagieren mit Fassung auf die herbe Wahlniederlage. Obwohl sie den Einzug ins Parlament verpasst haben, zeigt die Partei Haltung. Die Grünen schließen deshalb eine Koalition mit FPÖ, ÖVP, SPÖ, Neos und Pilz aus und gehen in Opposition.

„Dieses Wahlergebnis ist ein ganz klares Zeichen, dass es mit diesen politischen Mitbewerbern nicht weitergehen kann“, so Spitzenkandidatin Lunacek in einer ersten Reaktion. „Nicht wir wurden aus dem Parlament gewählt. Die anderen Parteien haben sich von uns entfernt.“

Lunacek will das Ergebnis jetzt genau analysieren und keine voreiligen Schlüsse ziehen. „Wir werden uns zusammensetzen, uns das in aller Ruhe ansehen und anschließend Peter Pilz die Schuld geben.“

Auch Politikexperte Peter Filzmaier macht den Grünen keinen Vorwurf für ihr schlechtes Abschneiden. „Ulrike Lunacek war die richtige Spitzenkandidatin. Immerhin konnte die Partei so schon im Wahlkampf üben, dass sie künftig auch im Parlament unsichtbar sein wird“, so Filzmaier.

Er empfiehlt den Grünen stattdessen eine Wahlanfechtung. Womöglich könnte das Ergebnis der internen Vorwahl von Julian Schmid gegen Peter Pilz doch noch aufgehoben werden.

Die Hoffnungen der Partei ruhen auch auf dem Bundespräsidenten. Lunacek schließt nämlich nicht aus, dass Bundespräsident Van der Bellen seine Parteifreundin mit der Bildung einer Minderheitsregierung beauftragen wird. In einer ersten Stellungnahme dementierte Van der Bellen allerdings, jemals etwas mit den Grünen zu tun gehabt zu haben.

9 Kommentare

9 Comments

  1. PS.

    20.10.2017 um 21:46

    Wenn diese Dame am Bildschirm, erscheint und ihre Sprüche klopft, habe ich Halsweite 25-30, da geht sogar mir die Puste aus

  2. "Experte"

    20.10.2017 um 20:14

    #Kragenweite 45#, warum so kleinlich? Ist doch wie im Krimi „Ein erfolgreiches Duo“ Häupel-Vassilakou=370 Mio. Neuverschuldung, na und?

  3. Kragenweite45

    18.10.2017 um 04:54

    Mit der Vassilakou macht sich die Böckin zur Gärtnerin. Diese Besserwisserin will jetzt „zuhören“? Die weiß ja gar nicht, wie man das schreibt. Siehe Heumarktprojekt. Wem hat sie da denn zugehört? Passt schon so. Selbstgerechte Moralprediger raus aus dem Parlament. Und bald auch aus Wien!

  4. Nix

    17.10.2017 um 23:20

    Gratuliere zu den Auslandsschalten mit Bernie.

    Diese sind euch sehr gut gelungen.
    Ich denke verschiedene Jacken oder wechselnde Kopfbedeckungen (Russland) wären vl eine zusätzliches Gimmick, das man verwenden kann.

  5. "Experte"

    17.10.2017 um 21:52

    *Gebl* Meine Trauer hält sich in Grenzen,aber trotzdem erstaunlich, was ein SPALT – Pilz bewirkt.

  6. Gebl

    17.10.2017 um 19:30

    Na so ein Glück – jetzt kommt Vassilakou zum Zug, die Meisterin des Zuhörens, nachdem sie 2/3 der Wiener Grünwähler mit dem Heumarktprojekt zum politischen Mitbewerb geschickt hat. Das wird in fünf Jahren wohl auch ein Parlament ohne Grün.

  7. "Experte"

    17.10.2017 um 18:52

    Endlich haben die Grünen Konsequenz gezeigt: Nachdem sie immer gegen ALLES waren, sind sie jetzt auch gegen die eigene Partei.

  8. Ja,

    17.10.2017 um 15:21

    man sollte vorsichtig sein: http://www.titanic-magazin.de

  9. Peter Hofmüller

    17.10.2017 um 11:26

    “ Wir schaffen das“!
    Bitte ja nicht „abtreten“ ,Frau Lunacek & „Anhang“!
    Ach ja…..

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