„Gleiches Recht für alle“: Grüner Pass funktioniert jetzt auch auf iPhones nicht


Grüner Pass App
Helmut Fohringer / APA / picturedesk.com

Am Wochenende hagelte es Kritik, da die neue App für den Grünen Pass nicht auf Android-Handys funktioniert. Die Hersteller reagierten prompt mit einem Update, das den Fehler behebt: Die App geht jetzt auch auf iPhones nicht mehr.

WIEN – Präsentation im Bingo-Raum des Bundesrechenzentrums. „One more thing“, erklärt der Programmierer Lukas Stephanides (82) und zupft sich den schwarzen Rollkragenpulli zurecht. Sein Monokel zittert vor Anspannung. Das Publikum verstummt. Er holt ein iPhone aus seiner Hosentasche, öffnet die Grüner-Pass-App, eine Fehlermeldung sorgt dafür, dass sich das Gerät aufhängt. Aus einer Buchse strömt Rauch, der Akku explodiert. 

Die anwesenden Beamten applaudieren johlend. „Geil, wie damals beim Kaufhaus Österreich!“, klatscht ein erfahrener Quellcode-Veteran (119) in der Büroecke und rollt langsam mit seinem Rollstuhl in die Mitte.

Wirrwarr

Die neue App soll endlich für noch mehr Wirrwarr im Corona-Wirrwarr sorgen. Sie ist ab sofort im Online-Shop des Kaufhaus Österreich erhältlich und läuft aktuell auf dem gängigen System „Nokia 3210“, sowie ausgedruckt auf der innovativen Plattform „Papier“.

„Damit stellen wir sicher, dass wir die besonders gefährdete Zielgruppe der über 120-Jährigen Senioren, die sich gerne beim Heurigen die Kante geben, abdecken“, erklärt Stephanides. „Wir denken aber auch an die Teenager, vielleicht kommt schon im August eine Version für Tamagotchis.“

Großer Erfolg

Schauplatzwechsel: Gesundheitsministerium. Eine Brieftaube landet auf der Schulter von Wolfgang Mückstein. Er öffnet das kleine Röhrchen an ihrem Fuß und zieht einen Zettel heraus. „Danke Siri!“ Der Minister streichelt die Taube und studiert die Nachricht.

„Wow! Die Grüner-Pass-App ist seite heute Früh schon auf 10.000 iPhones erfolgreich gecrasht. Ich war ja immer schon für mehr Gleichheit, das ist der größte grüne Erfolg in der Regierung seit… also… wurscht!“ Mückstein gurrt zufrieden und sendet sofort ein Rauchzeichen an Bundespräsident Alexander Van der Bellen.

Nutzerfreundlichkeit

Auch auf die Kritik an der umständlichen Anwendung habe man reagiert, so Mückstein. „Bisher musste man sich den QR-Code ausdrucken, dann auf die Schläfe tätowieren, damit um Punkt 11 Uhr zum Passamt nach Leoben fahren, wo von einem lokalen Künstler ein Gemälde von einem angefertigt wurde, das man dann fotografieren und in die App hochladen musste.“

Dies sei nun aber Geschichte. „Jetzt kann man das alles auch super easy am Passamt in Hallein machen“, freut sich der Minister.

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Ihr habt den Preis für die App vergessen. Die kostet im Kaufhaus Österreich sicher 99,99 Euro und das Sobotka Package gibts gratis dazu.

Es freut mich, dass jeder über unsere neue iOS so zufrieden ist *griinnnsss*

Ich habe mit der App der FH Hagenberg kein Problem mit Grünem Pass auf
meinem Android
ganz einfach

Streber!

🤣

Gibt’s schon eine Reparatur vom Pimminger?

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