Nach dem Scheitern der Verhandlungen zwischen FPÖ und ÖVP weisen beide Parteien die Schuld von sich. Herbert Kickl und Christian Stocker sehen die Verantwortung vor allem bei SPÖ-Chef Andreas Babler. Seine fehlende Kompromissbereitschaft soll letztendlich den Ausschlag gegeben haben.
WIEN – „Babler war am Schluss leider zu stur, zu ideologisch, zu verbohrt“, moniert ÖVP-Chef Christian Stocker. „Er hat sich in den letzten Wochen nicht in den Verhandlungen eingebracht, sondern im linkslinken Eck versteckt. Ich glaub, ich habe ihn kein einziges Mal gesehen.“


