„Geh wuascht, passt scho“: Gastronomie setzt zunehmend auf 1G-Regel


Kellnerin nimmt Bestellung auf
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Beim Besuch im Beisl und im Café setzen die Lokalbetreiber statt auf die 3G-Regel zunehmend auf die 1G-Regel. Gäste müssen beim Eintritt zumindest so tun, als würden sie einen Impfpass oder Test herzeigen, bis das Personal mit einem „Geh wuascht, passt scho“, die Bestätigung erteilt.

SCHEIBBS – Lokalaugenschein im Gasthof „Zum Heiligen Hirschentöter“. Drei unserer Tagespresse-Tester tarnen sich als normale niederösterreichische Gäste (Raika-Kuli in der Brusttasche, Halbglatzenperücke, leicht pädophiler Schnauzbartflaum) und betreten das Lokal. Sie fassen in ihre Hosentaschen, wo die gelben Impfpässe hervorblitzen. „Geh wuascht passt scho, loss stecken den Scheiß“, lacht die Wirtin und lotst sie durch das Gasthaus. 

„Wir san heit scho a bissl voi, stört’s euch, wenn i euch wo dazu setz?“ Die Wirtin quetscht unsere Lockvögel auf eine Eckbank, wo am Stammtisch gerade die örtliche Querdenker-Bürgerliste „Kill Gates“ ihr wöchentliches Treffen abhält und Dias von ihrer Busreise durch Indien herzeigt.

Für die Gastronomen war die 3G-Regel schlichtweg zu kompliziert und nicht umsetzbar. „I kann ned bei jedem Gast 20 Sekunden lang schauen, ob er getestet, genesen oder gechipt ist, die Zeit hab i ned“, tobt die Wirtin, zapft sich noch ein Krügerl, setzt sich an einen Tisch, um mit Gästen eine Runde zu schnapsen.

Bürokratische Schikanen

Ortswechsel: Der Nobelitaliener Vaffanculo in Wien-Hietzing. „Der bürokratische Aufwand ist für einen kleinen Familienbetrieb nicht zu bewältigen, außerdem sind meine Kunden alle reich, was soll da bitte sein?“, erklärt Betreiber Dragan Vukic.

„Ein Kuli pro Tisch, ein paar Zettel zum Ausfüllen. Was verlangt die Regierung als nächstes? Dass ich meine ungarischen Kellnerinnen anmelde? Dass ich ihnen Geld kompliziert mit irgendsoeiner IBAN-Überweisung aufs Konto schicke, statt es ihnen in Münzen in den Ausschnitt zu stecken? Außerdem wird bei uns Hygiene eh groß geschrieben.“ Vukic kratzt sich in der Unterhose und schneidet dann das Lachs-Carpaccio weiter.

Trügerische Ruhe

„Die Maßnahmen werden zwar gelockert, aber die ruhige Lage trügt“, warnt auch Udo Lanzengruber, der Wirt aus dem kultigen Café Bypass am Wiener Gürtel, das nach schweren Sodomievorwürfen im Jahr 2018 neu eröffnet wurde.

„Die Plandemie ist noch nicht vorbei. Die Eliten werden nicht aufhören mit der Corona-Hysterie, bis der Great Reset vollendet ist. Gestern bin ich durch den fünften Bezirk spaziert und was seh ich? Noch a Chines sperrt auf. Das kann kein Zufall sein. Danke Vassilakou!“

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„Plandemie“ ist kein Vertipper, oder? Kannte ich noch nicht diesen Ausdruck :-)

Der Nobelitaliener Dragan Vukic

Nobelitaliener Vafancullo! Großartig. Danke für diesen Lachflash.

Gestern beim Prolo-Bobo-Tschechen Nordpol, leider Gegenteil. Sohn Impfung etwas zu jung. Ich: „Na geh, Gastgarten hä?“ Kellnerin: „Na nix, na geh“ und raus mit uns. 👏👍✊

„Sie fassen in ihre Hosentaschen, wo die gelben Impfpässe hervorblitzen.“

Ach, ihr Tagespresse-Investigativ-Reporter, gebt es doch zu: Das Gelbe waren nur Raika-Sumsi-Sparbücher, die ihr in der Kindheit aufgedrängt bekommen habt.

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