Er gilt schon längst als Nelson Mandela unserer Zeit. Jetzt wird jener Linzer Billa-Mitarbeiter, der wahllos Rabatte gewährte und dafür gestern fünf Monate bedingte Haft ausfasste, mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet. Der Unbekannte darf sich über das Preisgeld von etwa einer Million Euro freuen.
OSLO/LINZ – Wir sind Nobelpreis! Der Friedensnobelpreis 2026 geht erstmals seit 1911 wieder nach Österreich. Der ausgezeichnete Billa-Mitarbeiter wurde wie schon so viele Freiheitskämpfer vor ihm von den Behörden für seinen Mut verfolgt: Fünf Monate bedingt lautete gestern das Schandurteil gegen den 23-Jährigen wegen Untreue am Linzer Landesgericht.



Ja, der Mitarbeiter hat es sich entweder „einfach“ gemacht oder war möglicherweise einfach von dem Idiotensystem das er vorgefunden hat überfordert oder einfach – und das wär das menschlichste – angewiedert.
https://c.org/LRj6p....
Billa selbst hat keine Möglichkeit nachzuvollziehen wieviel Schaden tatsächlich entstanden ist, sie können nur nachsehen wieviele Pickerl-Rabatte er tatsächlich gewährt hat mit seiner Kassen-Nummer, es gibt aber keine Belege dafür, welche der Artikel wirklich ein Pickerl drauf hatten und welche nicht, Billa kann hier also nur schätzen. Das dies reicht um als Schadenssumme vor Gericht durchzugehen ist – ich sag mal abenteuerlich.
Wie weit da der „Druck der Kunden“ mitgespielt hat … man denke an den Ministerrabatt.