Politik

Erstmals seit Jahrzehnten: SPÖ erkämpft mehr Lohn für einen Arbeiter

SPÖ / Flickr (CC BY-SA 2.0)

Seit Jahren fordert die SPÖ höhere Löhne für Arbeiter. Jetzt kann sie einen ersten bedeutenden Erfolg vorweisen: Der Reallohn des schweren Lohnarbeiters Christian K. aus Wien hat sich praktisch über Nacht um 6.129 Euro erhöht. Die SPÖ freut sich über den Erfolg, will jedoch weiterkämpfen.

„Noch bis gestern musste Christian K. mit 8.756 Euro monatlich als einfacher Abgeordneter im Nationalrat schuften“, sagt Bundesgeschäftsführer Christoph Matznetter vor Medien. „Die Arbeit hat ihn fast zerstört. Durch die ständigen Abstimmungen im Parlament hat er bereits eine leichte Verspannung in der rechten Schulter.“

Außerdem stünden Christian K. weitere Maßnahmen zur sozialen Absicherung zu. „Im Wahlkampf hat er sich ständig die Hände schmutzig gemacht, eine Schmutzzulage ist hier anzudenken“, gibt Matznetter zu bedenken.

Neue Utopie

„Wir wollen Schritt für Schritt eine sozial gerechte Gesellschaft innerhalb der SPÖ-Parteispitze schaffen“, gibt sich auch Andreas Schieder kämpferisch. Eine Umverteilung von ganz oben nach ganz ganz oben und wieder nach ganz oben sei das ambitionierte Ziel der neuartigen Trickle-Down-Sozialdemokratie.

11 Kommentare

11 Comments

  1. Franz

    24.11.2017 um 23:59

    Hol dir was dir auch nicht zusteht!

  2. Franz

    24.11.2017 um 20:31

    Aber hallo , ich finde es toll das diese Partei das Steuergeld so verschwendet und bei Pensionisten, Alleinerziehende ,uva das Geld aus der Tasche zieht .
    Traurig aber die Pensionisten der SPÖ werde hoffendlich nachdenken !!

  3. Cioran

    24.11.2017 um 17:11

    Die Uhrensammlung kostet halt Geld. Der Sohn von Magic Christian muss sich in Italien im Strabag-Vorstand durchgfretten, wie man hört muss er sich sogar als Modell etwas dazuverdienen! Wo bleibt der Arbeitnehmerschutz?

  4. Mist take

    24.11.2017 um 13:11

    Ihr vergesst leider, dass er derzeit 21.889 p.M. verdient – wer würde schon einen Lohnverlust von 1/3 hinnehmen. Wirklich zu bedauern der Arme, seufz.

  5. Karlito M.

    24.11.2017 um 10:32

    Ich finde es unverschämt, was man hier als Erfolg verkaufen möchte. In Summe kommt der kleine Arbeiter jetzt gerade einmal auf EUR 15,000pM, und das soll ein Meilenstein der Arbeitervertretung sein? Es ist absurd, wie hier aus einer unfaßbaren Niederlage gegen die Kapitalistenschweindis ein Sieg konstruiert werden soll. Versteht denn niemand, daß man Christian K. hier über den Tisch gezogen hat? Liest keiner die Gesetze? Gehen wir einmal vom schweizer (wenn auch abgelehnten) Prinzip der 1:12 Regelung aus, dann hätte Christian K. basierend auf dem kollektivvertraglich geregelten Mindestlohn von etwas über EUR 1,500pM bei der Bahn Anspruch auf 12 x 1,500 x 2 – warum x 2 – na schließlich muß er ja auch 80 Stunden schuften – 40h im Nationalrat, und dann gleich noch einmal 40h als Spitze des linken Kampfes gegen die gewinnorientierten Wirtschaftsverbrecher. Damit hätte er MINDESTENS Anspruch auf EUR 36,000pM – und die Gewerkschafter haben sich mit lächerlichen EUR 15,000 abspeisen lassen. Und das nennt man dann soziale Marktwirtschaft? Mir kommt das Kotzen, wenn ich zusehen, wie der kleine Mann ausgenommen wird!!!

  6. Peter Hofmüller

    24.11.2017 um 10:14

    „Prinzessinen“ werden eben extra „verwöhnt“..
    Ach ja…..

  7. gerald

    24.11.2017 um 02:30

    Schöner u passender Kommentar dazu in der Krone
    Klartext1

    Er kommt ja von der Bahn! Wenn er nachts von der Arbeit träumt bekommt er am nächsten Tag Überstunden ausbezahlt!

  8. Nora Frey

    23.11.2017 um 22:10

    das ist ein echter Karriereschritt, jetzt muss er nicht mehr Pizza ausführen

  9. *Experte*

    23.11.2017 um 21:47

    6000 Euro Hilfslosenzuschuß, net schlecht.

  10. Trampeltier

    23.11.2017 um 20:49

    Abgestimmt wird nicht durch handzeichen

  11. Johnny B. Goode

    23.11.2017 um 20:17

    Die SPÖ legt sich ja ordentlich ins Zeug, um der Tagespresse Stoff zu liefern. Darin werden sie nur noch von den Grünen übertroffen.

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