Ernüchternd: Auch James-Webb-Teleskop findet keine Hinweise auf leistbaren Wohnraum


Weltraumfoto vom James-Webb-Teleskop
NASA

13 Milliarden Lichtjahre weit blickt das moderne James-Webb-Teleskop der NASA. Doch erste Bilder sind ernüchternd: die Weltraumbehörde findet auf ihnen keine Hinweise für die Existenz von leistbaren Wohnraum. 

WASHINGTON, D.C. – „Wir wir sind alle ziemlich enttäuscht“, räumt NASA-Forscherin ​​Katherine G. Johnson ein und reibt sich die dunklen Ringe unter ihren Augen. „Ich hab auf was gehofft mit einem kleinen Balkon, zwei Zimmern und etwas Sonne für 2000 Dollar im Monat.“

Doch weder in den hintersten Winkeln der Milchstraße, noch in den fernen Weiten des Andromedanebels konnte das extra für diesen Zweck gebaute James-Webb-Teleskop haltbare Belege für die Existenz von leistbaren Wohnraum einfangen. 

Die Bilder zeigen den Zustand des Universums kurz nach dem Urknall. „Schauen Sie, wenn wir etwa auf diese ferne Galaxien nah genug ran zoomen, liest man klar deutlich das Werbeplakat: ‚Alien & Söhne Real Development – Wir kaufen Ihr Zinshaus (finanzielle Notlagen erwünscht)‘. Da hätte man vor dreißig Jahren kaufen müssen…“

Einfluss auf Wissenschaft

Damit liefert auch das Webb-Teleskop keine Antwort auf das Fermi-Paradox: „Wenn das Universum so riesengroß ist, wieso finden wir dann keine Hinweise auf leistbaren Wohnraum?“, erklärt Johnson. „Sind wir denn mit unseren Gemeindewohnungen ganz alleine im Weltall?“

Immerhin konnte zumindest ein Rätsel gelöst werden. Im Sternensystem G 28810-f in der Eridanus-Galaxie gelang der Fund der Patientenmilliarde. Ihre Existenz, die einst vom Waldviertler Astronomen Sebastian K. postuliert wurde, gilt damit als bestätigt. 

Happy End?

„Moment, da hinten ist was, sogar ohne Provision, geil!“ Johnson zoomt auf eine Wohnung in einem weit entfernten Galaxienhaufen. „1900 Dollar für 30 Quadratmeter, dafür drei Quadratmeter Balkon in den Innenhof, das rechtfertigt den Preis natürlich, 14. Stock ohne Lift, keine Küche, sogar befristet auf 3,6 statt nur 3,5 Jahre, die nehm ich!“

Johnson ext ihren Kaffee, schreibt mit zittrigen Fingern eine Radiowellen-Botschaft und hängt den Gehaltsnachweis der letzten drei Monate an. Sie wartet, kaut an ihren Nägeln. Nach fünf Minuten antwortet der Alien-Immobilienmakler mit einem tränenlachenden Emoji auf ihren Gehaltsnachweis.

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Wenn sich die Leute weniger Ballkleider kaufen würden hätten sie mehr Geld fürs Wohnen.

Sind Sie es Eure Gnaden?

Und für Psychopharmaka oder Alkohol

Vielleicht lässt sich das ändern, wenn die Gemeinde Wien Leerstandsabgabe für unbewohnte Planeten einheben würde?

Bearbeitet von Dubito ergo Sum

„Immerhin gelang der Fund der patientenmilliarde“…. :-) mein Tag ist gerettet! Danke liebe Tagespresse

Für leistbaren Wohnraum muss man nicht in die Ferne schauen. Es gibt noch genug leere Plätze unter den zahlreichen Donaubrücken nahezu ohne Quadradmeter-Beschränkung, jede Menge freie Aussicht in die Natur und mehrheitlich friedliche Nachbarn.

Was hier für die Patientenmilliarde gehalten wird, ist wohl eher deren Antimaterie!

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