Erleichterung: Kogler entdeckt Lunacek-Nachfolger in Happy Meal


Kogler hält Happy Meal
Andy Wenzel/BKA, Montage

Ulrike Lunacek tritt zurück. Ein Nachfolger für den undankbaren Job stand nicht fest – bis jetzt. Vizekanzler und Grünen-Parteichef Werner Kogler entdeckte durch Zufall den „idealen“ Kulturstaatssekretär in einem Happy Meal von McDonald’s.

WIEN – Österreichs Kunstszene atmet auf. Nachdem sie wochenlang von Ulrike Lunacek ignoriert wurde, werden die Künstler hierzulande ab morgen endlich von jemand anderem ignoriert. „Da machen wir einen fliegenden Wechsel“, erklärt Grünen-Chef Werner Kogler.

Politexperten sind sicher: Nach unruhigen Monaten ist der Job im Kulturministerium endlich wieder mit einer dreidimensionalen Figur besetzt. „Wir Grüne lernen aus unseren Fehlern und wollen jetzt das Vertrauen der…“, Kogler schaut auf seinem Zettel nach, „der Kulturbranche zurückgewinnen. Kultur, das ist zum Beispiel Theater“, er schaut wieder auf seinem Zettel nach, „und Kino, Oper und Hefekulturen und solche Sachen.“

Erfahrung

Kogler zufolge bringe der Minion Erfahrung im Kulturbereich mit und verweist etwa auf mehrere erfolgreiche Hollywood-Filme. Der Vizekanzler betont, dies sei nicht die erste Rekrutierung aus einem Happy Meal: „Diese biegsame Gummifigur hier in meiner Brusttasche zum Beispiel, die hat federführend das Koalitionsabkommen mit der ÖVP ausverhandelt.“

Laut internen Quellen soll sich zuvor auch die Eisprinzessin aus Frozen um den Job beworben haben. Als darstellende Künstlerin kenne sie aber die Branche zu gut und sei deshalb nicht geeignet für den Posten, bestätigen Insider.

Unruhe

In der ÖVP sorgt die Personalrochade für Unruhe. Parteistrategen monieren hinter vorgehaltener Hand: „Die Minion-Figur ist aalglatt, austauschbar und völlig unqualifiziert. Sie könnte Gernot Blümel Konkurrenz machen im Kampf um Jungwähler unter 30 IQ und über 30 Millionen Erbschaft.“

Rückendeckung

Die Grünen wollen sich ab sofort wirklich um den Bereich Kultur kümmern. Zumindest nach außen hin bekommen sie auch finanzielle Rückendeckung des Koalitionspartners, wie Sebastian Kurz erklärt. „Hier Werner, bitte, ich verdopple das Kulturbudget“, erklärt Kurz und überreicht Kogler zwei Süß-Sauer-Saucen.

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„Diese biegsame Gummifigur … hat federführend das Koalitionsabkommen mit der ÖVP ausverhandelt.“
BÖS‘ und sooooooo GUT!

sein. Die Trägerfigur des Gummiklotzes dürfte trotz Verhandlungsungeschick wesentlich biegsamer sein. Obwohl die Körperlänge zur -breite der Gummifigur nicht ganz unähnlich ist. Egal: Das Hauptproblem nennt sich – Biegsam- und Beugsamkeit!

by the way: Minister für Kunst und Kultur ist Werner Kogler, Lunacek war Staatssekretärin.

Die biegsame Gummifigur, die federführend das Koalitionsabkommen mit der ÖVP ausverhandelt hat, heißt ebenfalls Kogler!

Bitte, bitte, bitte, fragt den Julian, ob er nicht den Job haben will. Der is uuuuursuper und so hübsch.

für einen gescheiterten* Volkswirt.
* Das sind bei diesem Studium alle, die keinen Dr. gemacht haben.

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