Endlich: „Stopp Corona“ App bekommt Storys


Corona App mit Storys
Depositphotos (M)

Auf dieses Killer-Feature haben alle gewartet: Die „Stop Corona“ App des Roten Kreuz erhält endlich eine Storys-Funktion. In kurzen Videos können Betroffene ihren Freunden vom Krankheitsverlauf berichten, Leugner können außerdem die Gefährlichkeit der Pandemie abstreiten.

WIEN – „Hey Leute, wie geil findet ihr das neue Feature auf einer Skala von 99 bis 100 lol“, lacht Gesundheitsminister Rudolf Anschober in einer Story mit einer Umfrage. „Jetzt nicht nachlassen, immer schön online bleiben, die nächsten Storys werden entscheidend!“ Auch Bundeskanzler Sebastian Kurz ist begeistert: „Jeder wird bald jemanden kennen, der von mir markiert wurde!“

Starke Hilfe

Die App ist außerdem direkt mit den Twitter-Accounts führender österreichischer Journalisten verbunden, wie Ärztin Karoline Tauchmann aus dem Wiener AKH erklärt. „Das nimmt uns auf den Intensivstationen den Druck, da der Nutzer sich gleich an jemand wenden kann, der wirkliche Ahnung hat von Virologie oder Epidemien, wie z.B. Herr Univ. Prof. Dr. Freischwimmer und Querdenker Michael Fleischhacker oder Herr Hofrat DDr. UN-Generalsekretär Florian Klenk.“

Auch Influencer werden zur Bewerbung der App eingespannt. „Hey liebe Follis!“, lacht Influencerin Lisa-Marie Schiffner in einer Story. „Wenn ihr jetzt in der Corona App den Rabattcode ‚lisa‘ eingebt, bekommt ihr 30% weniger Corona, toll oder?“

Dating-Funktion

Die App wird ständig erweitert. In einem nächsten Schritt soll noch eine Dating-Funktion hinzukommen, erklärt ÖVP-Innenminister Karl Nehammer: „Hating zählt zu meinem Hauptaufgabengebiet als Zuständiger des–“ Eine Beraterin unterbricht ihn und flüstert ihm etwas ins Ohr. „Dating, genau, Dating heißt das. Jedenfalls kann bald jeder Nutzer das Profil vom Bundeskanzler nach links oder rechts wischen, je nach Vorliebe.“

Links bedeutet „Zustimmung“, rechts bedeutet „Totale Zustimmung“. Weiter Profile sind laut Nehammer nicht in Planung, wie dieser einräumt: „Wir leben in einer monogamen Gesellschaft, jeder Österreicher und jede Österreicherin kann nur einen Sebastian Kurz lieben.“

Proteststimmung

Doch ob die Regierung noch genug Vertrauen in der Bevölkerung genießt, ist fraglich. „Also ich halte mich sicher nicht mehr an die Corona-Maßnahmen, schaut’s, das habts ihr jetzt davon“, gröllt der Wiener Angestellte Siegfried (55) triumphal und schleckt aus Protest im Billa das PIN-Eingabefeld bei der Kassa ab. „Wer lacht jetzt? WER LACHT JETZT? Hahahahust hust hust–“

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Endlich können auch unter 30-jährige die Corona-Äpp benutzen! Ich sehe Licht am Ende des Tunnels 🚇☀️

Seid’s nicht immer so goaschtig zum Basti! Der kann gar
nichts dafür, dafür er so blendend aussieht – als Blender ein absolutes Naturtalent.

Genial wie immer! Ihr werdet immer besser. Gratuliere!!
Ein Tippfehler in der drittletzten Zeile von unten, es sollte heißen: grölt

Wer kennt es nicht… das Grausen, dass einen überkommt, wenn man den Pin eingeben muss. (Auch schon vor Corona)

Der/die Vorbenutzer/in hatte sicher die Hand…

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