Seit drei Spielen kein Tor, in der Defensive offen. Schön langsam gehen ÖFB-Teamchef Franco Foda die Erklärungen aus. Mit neuen Ausreden extra für die Europameisterschaft will der Nationaltrainer den Kritikern den Wind aus den Segeln nehmen. Die Vorbereitungen laufen kurz vor Beginn der EM auf Hochtouren.
WIEN – Während Alaba, Arnautović und Grillitsch am Platz trainieren, sitzt Franco Foda umgeben von vier Germanisten und sechs PR-Strategen vor einem Flipchart und übt Phrasen. „Das 0:4 ist keine Schande. Nordmazedonien gilt nicht zu unrecht als Mekka des modernen Fußballs“, wiederholt Foda mantrahaft, während er sich auf die erste Pressekonferenz der EM vorbereitet. Der Teamarzt massiert ihm in der Trainingspause die Gesichtsmuskeln für einen lockereren Hundeblick.


