Das wünschen sich Kurz, Rendi-Wagner und Co. von 2021


Rendi-Wagner, Kurz, Kickl
Photo Simonis (3x), Depositphotos (M)

Neues Jahr, neues Glück: 2020 ist endlich Vergangenheit. Wir haben uns umgehört, welche Wünsche Persönlichkeiten aus der Politik und Gesellschaft an das Jahr 2021 haben.

Pamela Rendi-Wagner: „Wir gehen neben der Regierung medial unter. Ich wünsch mir fürs neue Jahr, dass ich meine Kompetenz als Gesundheitsexpertin besser ausspielen kann. Vielleicht, ich weiß nicht, eine globale Pandemie? Das wäre perfekt.“

Sebastian Kurz: „Sie kennen mich, ich stehe schon seit Jahrzehnten für das Neue und habe bereits im Oktober, übrigens vor allen anderen in Europa, mit Vehemenz und Nachdruck einen Neujahrswunsch gefasst, nämlich einen zweiten Lockdown, um unser schönes Land zu reinigen von dem Virus aus dem Ausland. Und den hab ich mir auch bereits vehement und nachdrücklich erfüllt, obwohl man mich damals als rechtsextrem kritisiert hat.“

Elisabeth Köstinger: „Lieber Gott, ich wünsche mir, dass wir endlich aufwachen und helfen. Ich kann nicht länger wegschauen, wenn ich die Bilder sehe von frierenden Kindern, von verzweifelten Menschen, die dicht gedrängt auf den rettenden Schlepper warten, deshalb: Öffnen wir die Schepplifte und Almhütten, damit man sich an einem Germknödel wärmen kann und heben wir die Kontaktbeschränkungen in den Gondeln auf, damit man ohne Wartezeiten die Pisten runterwedeln kann. 

Seilbahnchef Franz Hörl: „Ich wünsche mir endlich eine Strategie gegen Corona, um den Tourismus zu retten. Zum Beispiel Sessellifte, die auch Särge transportieren können. Dann müssten wir uns nicht mehr um Corona sorgen.“

Werner Kogler: „Meine Wünsche muss ich noch vom Sebastian autorisieren lassen, sorry.“ (Legt auf)

Gernot Blümel: „Ich wünsche mir, dass mich die Klassenkollegen in der Dr. Roland Maturaschule nicht mehr auslachen.“

Rudolf Anschober: „Mich hat heuer so vieles überrascht, zum Beispiel dass Leute Skifahren gehen, wenn man den Leuten Skifahren erlaubt. Ich lass mich auch im Jahr 2021 gerne überraschen. Die nächsten 365 Tage werden entscheidend.“

Norbert Hofer: „Ich mag Wünsche, Wünsche sind etwas Schönes. Ich wünsche mir, dass die Sonne öfters lacht, dass die Veilchen in meinem Garten blühen, und dass wir GIS-Satan Bill Gates mit seinen eigenen 5G-Strahlen töten, der unseren gesunden, deutschen Volkskörper und unsere Brunnen vergiftet, es wird einen totalen Krieg geben, ihr werdet euch noch wundern, außerdem wünsche ich mir, dass ich mit meiner lieben Frau öfters eine Pizza Hawaii mache, die hab ich so gern, mit einer lieben Ananas drauf, mhhh, so saftig.“

Sigrid Maurer: „Ich hoffe, ich kann mich 2021 so gut weiterentwickeln wie 2020 und meine erste, eigene Balkanroute zu schließen.“

Covid-19: „Es ist Zeit für Veränderung, ich würde gerne mutieren.“

Jan Marsalek: „Hoffentlich steigt Bitcoin weiter.“

Harald Mahrer: „Genießen wir wieder. Wir alle. Das gilt auch für die Arbeitslosen, die können immerhin die freie Zeit und die frische Luft genießen. Profit Neujahr!“

Margarete Schramböck: „Ich als Digital Naive wünsche mir, dass sich thiesz neuartige Internetz durchzusetzen vermöge. Man entnimmt den Sonntagspostillen eine steigende Popularität der drahtlosen Computer-Telephonie unter heranwachsenden Menschen. Ich vorsehe hier unbegrenzte Möglichkeiten sich aufthun durch solch magische Wundermaschinen, die Conversationen in den Salons von Paris, London und Budapest kennen nur mehr ein Thema. Man muss thiesz frohe Kunde dem Kaiser unverzüglich vortragen, bevor uns dieser törichte Yankee Roosevelt zuvorkommet!“

Herbert Kickl: „Ich wünsche mir mehr Freiheit und weniger Zwang und beginne das Jahr deshalb mit einem Risotto bestehend aus schwarzen Pilzen aus dem Tschernobyl-Reaktor, sanft geschmort in Skilehrer-Schweiß aus dem Kitzloch vom März 2020.“

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Ungefähr mein liebster Neujahrswunsch (unter den vielen genialen Vorschlägen) :
Gernot Blümel: „Ich wünsche mir, dass mich die Klassenkollegen in der Dr. Roland Maturaschule nicht mehr auslachen.“

Sie haben einen schönen Nickname.

… ich wünsche mir eine sagesFresse, aber ihr seid auch nicht übel … mit gelegentlichen Ausreissern Richtung garnicht übel … ! … chapau&weiterSo … ain’t no Abgrund türkis enough, ain’t no Werner braad enough … ain’t no Kalauer weird enough … 2 keep me from smiling at u …

Die knappen Kommentare von Koller und Blümel wirken äußerst ehrlich.

Rudolf Anschober: „Ich wünsche mir, dass mir der Basti endlich die Umschulung zum Linkshänder genehmigt, damit ich die Skoliose vom einseitigen Halten der Fallzahlen-Taferl endlich in den Griff bekomme. Die nächsten Physiotherapien werden einschneid… äh, entscheidend.“

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